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20.000 Euro für Behandlung Rahims gespendet

Kassel, 5. Januar 2010. Endlich zurück zur Familie: Der achtjährige Rahim aus Afghanistan freut sich schon riesig, bald den Weg in sein Heimatland anzutreten. Der Junge wurde nach einem schweren Unfall in Afghanistan seit Anfang November im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld behandelt. Am Mittwoch, 6. Januar, geht es zunächst zurück ins Friedensdorf nach Oberhausen, von dort fliegt er gemeinsam mit anderen Kindern zurück nach Afghanistan. Die Bevölkerung Nordhessens hat die Behandlung Rahims mit über 20.000 Euro unterstützt. Ein Spendenaufruf des Vereins „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V.“ über die Medien hat den stolzen Betrag von 7750 Euro ergeben. Weitere 7500 Euro steuert der Verein Hilfe aus eigenen Spendenmitteln bei und 5000 Euro gibt der Verein „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not e.V.“.

Rahim war in seiner Heimat von einem Traktor überrollt worden und hatte dabei Brüche und schwerste Verletzungen am Unterleib erlitten. Die Organisation Friedensdorf International (www.friedensdorf.de) hatte den Jungen mit 90 anderen kranken Kindern aus Afghanistan zur Behandlung nach Deutschland geholt. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde Rahim im November kurzfristig in das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld als spezialisierte Einrichtung verlegt.

„Die großflächigen Wunden Rahims sind inzwischen gut abgeheilt“, berichtet Dr. Joachim Suß, Oberarzt in der Kinderchirurgie. „Bei mehreren Operationen konnten etliche der Verletzungen an Harnröhre und Darm behoben werden.“  Eine letzte größere Operation steht in einem Jahr an und es ist mit der Organisation Friedensdorf bereits abgesprochen, dass Rahim dann wieder mit nach Deutschland und ins Kinderkrankenhaus Park Schönfeld kommt. Die Verständigung wird kein Problem darstellen, denn in den gut zwei Monaten im Kinderkrankenhaus hat Rahim viel Deutsch gelernt und auch Schulunterricht erhalten.

„Durch die Behandlung konnten wir Rahim von seinen Schmerzen befreien und ihm somit zu einer etwas unbeschwerteren Kindheit verhelfen“, so Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender des Vereins „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus“. „Wir hoffen, dass Rahim in einem Jahr wieder bei uns ist und wir die Behandlung erfolgreich abschließen können.“

„Es ist in vielen Regionen der Welt keine Selbstverständlichkeit, dass kranke Kinder ausreichend medizinisch versorgt werden“, betont Evelin Bernhard vom Vorstand des Vereins „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not“. „Daher leisten wir bei schweren Schicksalen unbürokratisch Hilfe und konnten schon etlichen Kindern aus armen Ländern zur notwendigen Behandlung verhelfen.“

 
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