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2. Kasseler Kinderonkologie-Tag: Forum für Ärzte, Pflegekräfte und Eltern

Kassel, 4. Januar 2010. Ein Großteil der Krebserkrankungen bei Kindern ist in den vergangenen Jahrzehnten heilbar geworden. Konnten in den 1960er Jahren weniger als fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen geheilt werden, so hat sich die Heilungsrate dank der modernen Medizin mittlerweile auf 80 Prozent verbessert. Voraussetzung ist die Behandlung in einem spezialisierten Zentrum, wie es die Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie im Klinikum Kassel darstellt. Um über aktuelle Entwicklungen in der Kinderonkologie zu informieren, lädt die Klinik am Samstag, 16. Januar 2010, zum 2. Kasseler Kinderonkologie-Tag ein. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Kinderärzte und pflegerische Fachkräfte, sondern auch an Allgemeinmediziner und Eltern krebskranker Kinder.

Hauptthema sind in diesem Jahr die Tumoren im Kopf-Halsbereich. „Die Diagnostik, Therapie und Nachsorge dieser Tumoren ist ein Schwerpunkt unserer Kinderonkologie“, erläutert Privat-Dozentin Dr. Michaela Nathrath, Direktorin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Das Klinikum Kassel verfüge in besonderer Weise über ein enges Netzwerk aller dafür erforderlichen Fachdisziplinen -  Neuropädiatrie mit Sozialpädiatrischem Zentrum und Frührehabilitation, Neuroradiologie, Neurochirurgie, Neuropathologie und HNO-Klinik. Hirntumoren sind die häufigsten soliden Tumoren im Kindes- und Jugendalter und machen 20 Prozent aller Tumorerkrankungen aus.

Im ersten Teil des Kinderonkologie-Tages wird der aktuelle Stand der Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich vorgestellt. Der zweite Teil beginnt mit einem Vortrag über neurologische Rehabilitation, anschließend werden grundlegende Strategien zur Krisenbewältigung einer Krebserkrankung für Betroffene - Patienten und  Angehörige - erörtert. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Vorstellung der Schule für Kranke in Kassel, welche 2009 ins Leben gerufen wurde.

Um den zunehmend spezialisierten Anforderungen an die Kinderhämatologie und –Onkologie gerecht zu werden, hatte das Klinikum die wegweisende Entscheidung zur Gründung einer eigenständigen Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie getroffen. Dass die seit 2008 bestehende Klinik eine Versorgung der jungen Patienten auf höchstem Niveau leistet, zeigt sich unter anderem an einem wachsenden Einzugsgebiet und einer zunehmenden Zahl von Kindern mit sehr komplexen Krankheitsbildern. Wurden früher pro Jahr durchschnittlich zwölf Kinder mit einer Krebserkrankung neu in der Kasseler Kinderonkologie aufgenommen, so waren es im vorigen Jahr mehr als doppelt so viele junge Patientinnen und Patienten.

Hauptsponsor des Kasseler Kinderonkologie-Tages ist wieder die „Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder“, die seit ihrer Gründung vor acht Jahren bereits weit über 200.000 Euro für die Förderung junger Krebspatienten gespendet hat. „Wir sind dankbar, dass die Kasseler Kinderonkologie im Verbund mit den anderen Fachkliniken eine hochwertige Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlichen in Nordhessen sicherstellt und werden die Versorgung der jungen Patienten weiterhin nach Kräften unterstützen“, so Stiftungsvorstand Klaus-Peter Vaupel.

Information zu der kostenlosen Veranstaltung in den Räumen der E.ON Mitte AG unter Telefon 0561/980-3379 (Sekretariat Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie). Anmeldungen bitte bis 11. Januar 2010.

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