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Ein Urologe mit vielen Zusatzqualifikationen

Kassel, 30. Dezember 2009. Das breite Spektrum der Klinik, das von minimal-invasiven Eingriffen über größte tumorchirurgische Eingriffe bis hin zur konservativen Therapie und Chemotherapie reicht, gehört zu den Aspekten, die Prof. Dr. Björn Volkmer besonders an seiner neuen Aufgabe schätzt. Der 42-Jährige, zuvor Leitender Oberarzt an der Urologischen Universitätsklinik Ulm, ist neuer Direktor der Klinik für Urologie im Klinikum Kassel. Dank des etablierten und erfahrenen Teams der urologischen Klinik, der Vernetzung im Tumorzentrum Kassel und der engen Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Urologen der Umgebung gelinge es, jedem Patienten maßgeschneidert die optimale Therapie anzubieten, so Prof. Volkmer.

Das Leistungsspektrum der Klinik für Urologie umfasst die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen und Problemen der männlichen Genitalorgane (Penis, Hoden, Prostata) und der Harnorgane (Niere, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre) bei Kindern und Erwachsenen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung der bösartigen Erkrankungen (vor allem Nieren-, Harnblasen-, Prostata- und Hodentumoren). Hier beinhaltet das Spektrum der Klinik neben der Vor- und Nachsorge sowie der Tumorchirurgie auch die organerhaltenden Behandlungsverfahren, die ambulante und stationäre Chemotherapie sowie die palliativen Therapien.
 
„Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Volkmer einen äußerst erfahrenen Urologen mit zahlreichen zusätzlichen Qualifikationen an unser Klinikum der Maximalversorgung holen konnten“, so der Vorstandsvorsitzende der Gesundheit Nordhessen (GNH), Dr. Gerhard M. Sontheimer.  Denn zu den Schwerpunkten des neuen Chefarztes gehören nicht nur die urologischen Tumorerkrankungen (endoskopische und offene Operationsverfahren, Metastasenchirurgie, rekonstruktive Chirurgie, medikamentöse Tumortherapie), sondern auch die Andrologie (Diagnose und Therapie von Störungen der Zeugungsfähigkeit und Potenz) und die Palliativmedizin.

Prof. Dr. Björn Volkmer, gebürtig in Werne/Lippe, hat an der Ruhruniversität Bochum und an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn Medizin studiert. In seiner Promotion an der Bonner Universität behandelte er Aspekte der Nierentransplantation. Seine Facharztausbildung zum Urologen absolvierte er weitgehend an der Abteilung für Urologie und Kinderurologie des St. Agnes-Hospitals in Bocholt. 1997 wechselte Prof. Volkmer an die Urologische Universitätsklinik Ulm. Seit 2003 war er dort als Oberarzt tätig, seit 2006 als Leitender Oberarzt. In seiner Habilitation befasste er sich mit Aspekten zur Therapie des fortgeschrittenen Harnblasenkarzinoms. 2007 wurde ihm die Bezeichnung „außerplanmäßiger Professor“ für das Fach Urologie durch die medizinische Fakultät der Universität Ulm verliehen. Seit 2008 war er außerdem Weiterbildungsermächtigter des Universitätsklinikums Ulm für das Fach Andrologie.

Zum 1. April 2009 hat Prof. Volkmer die Leitung der Klinik für Urologie in der Nachfolge von Prof. Melchior und Prof. Albers angetreten. Gleichzeitig ist er in dieser Funktion auch Leiter des interdisziplinären Prostatakarzinomzentrums am Klinikum Kassel. Dessen Ziel ist es, in enger Kooperation mit dem Tumorzentrum Kassel für Patienten mit einem Prostatakarzinom durch eine optimale Vernetzung aller beteiligten Kliniken und Institute die bestmöglichen Behandlungsergebnisse zu erreichen.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit war Prof. Volkmer etliche Jahre Qualitätsbeauftragter der Urologischen Universitätsklinik Ulm und trägt die Zusatzbezeichnung „Ärztliches Qualitätsmanagement“. Berufspolitisch ist er zudem in der Deutschen Gesellschaft für Urologie aktiv und koordiniert hier die Maßnahmen zur permanenten Verbesserung des Abrechnungssystems. Er ist Mitglied mehrerer nationaler und internationaler Fachgesellschaften und gehört der Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Urologie an.

Prof. Volkmer ist verheiratet. In seiner Freizeit sammelt und liest er deutsche Literatur.

 

 
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