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Wirbelsäulenchirurgie neues Angebot in Helmarshausen

Helmarshausen, 12. Oktober 2009. Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in die Beine sind in den Industrienationen häufige Krankheitssymptome. Oft sind degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule die Ursache für die Beschwerden, die mit zunehmendem Alter immer häufiger werden. Übergewicht und körperliche Belastung tragen ebenfalls zu diesen „Abnutzungserscheinungen“ bei. Der Verschleiß kann dabei Bandscheiben, Wirbel, Wirbelgelenke oder den stabilisierenden Muskel-Bandapparat betreffen. Wenn die Behandlung mittels Schmerztherapie und Physiotherapie nicht ausreicht, ist die Operation eine Alternative. Betroffene Patientinnen und Patienten können sich jetzt an die Kreisklinik in Helmarshausen wenden, wo in der chirurgischen Gemeinschaftspraxis eine Sprechstunde für Wirbelsäulenerkrankungen eingerichtet wurde.
 
In der Sprechstunde jeweils mittwochs berät Wirbelsäulenspezialist Guido Hoffmann die Patientinnen und Patienten mit degenerativen Erkrankungen der Hals- und Lendenwirbelsäule hinsichtlich einer chirurgischen Therapie und operiert direkt in Helmarshausen. „Wir operieren hier beispielsweise Verengungen des Wirbelkanals - die Spinalkanalstenosen -, die beim Gehen zu Schmerzen bzw. Krämpfen, Taubheitsgefühlen und Kraftlosigkeit  in den Beinen und somit zu einer Gehstreckenverkürzung führen können“, erläutert Guido Hoffmann. „Auch bei Bandscheibenvorfällen in der Lenden- oder Halswirbelsäule, bei denen eine konservative Behandlung nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, bieten wir in Helmarshausen eine Operation an.“ Bei Wirbelgleiten durch Verschleiß oder anlagebedingten Fehlbildungen der Hals- oder Lendenwirbelsäule setzt der Mediziner Schrauben, Stäbe oder Platten zur Stabilisierung der Wirbelsäule ein. In Kürze will die Gemeinschaftspraxis auch den Einsatz von Bandscheiben-Prothesen in Bereich der Halswirbelsäule anbieten. Damit kann in der Regel eine ansonsten notwendige Versteifung des betroffenen Wirbelsäulenbereichs verhindert werden. Komplexe Operationen an der Wirbelsäule führt Guido Hoffmann persönlich im Klinikum Kassel durch.  

Um die Wirbelsäulenoperationen ins Leistungsspektrum aufnehmen zu können, hat die Kreisklinik rund 100 000 Euro investiert. So wurden beispielsweise ein Operationsmikroskop sowie Mikroinstrumentarien angeschafft. Die personellen Voraussetzungen wurden geschaffen, indem Mitarbeiter im Klinikum Kassel geschult wurden. „Die bisherige Resonanz auf das neue Angebot in der Kreisklinik Helmarshausen ist sehr positiv“, so Kreiskliniken-Geschäftsführer Dr. Jörg Bader. „Wir freuen uns sehr, den Patienten bei diesem häufigen Krankheitsbild wohnortnah eine erstklassige medizinische Versorgung anbieten zu können.“

Information: Telefon 05672/998-181

 
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