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Pathologie: Hohe Kompetenz bei Diagnosen bestätigt

Kassel, 14. September 2009. Das Institut für Pathologie des Klinikum Kassel ist als erste pathologische Einrichtung in Nordhessen akkreditiert worden. Damit haben unabhängige Gutachter die ausgewiesene fachliche Qualifikation in allen methodischen Abläufen und besonders die gute Ergebnisqualität und die hohe Kompetenz bei der Beurteilung von Gewebe- und Zellproben bestätigt. Außerdem wird damit bescheinigt, dass sich Infrastruktur und Arbeitssicherheit auf internationalem Standard befinden. Für die Patientinnen und Patienten ist die Qualität des pathologischen Befundes von großer Bedeutung: Damit wird der Verdacht auf eine bösartige Tumorerkrankung gesichert oder entkräftet. Außerdem können Pathologen im Falle einer Krebserkrankung heutzutage wichtige Empfehlungen für die Therapie geben.

Die Akkreditierung durch die in Berlin ansässige DAP (Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH) wird vom Berufsverband Deutscher Pathologen als besonderer Qualitätsnachweis für pathologische Institute empfohlen. „Mit der Akkreditierung hat unser Institut eine über eine Zertifizierung hinausgehenden besondere Auszeichnung erhalten“, so der Geschäftsführende Direktor, Prof. Dres. Gerhard Franz Walter. Die unabhängigen Fachleute bescheinigten dem Institut uneingeschränkt, den gesamten Ablauf einer pathologisch-anatomischen Begutachtung kompetent durchzuführen, was auch die diagnostische Kompetenz einschließt.

Das Institut für Pathologie hat 2008 damit begonnen, ein Qualitätsmanagementsystem gemäß den Anforderungen der internationalen Norm DIN EN ISO/IEC 17020:2004 aufzubauen. In einem umfangreichen Handbuch, an dessen Erstellung alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt waren, wurden sämtliche Abläufe und Verfahren genau beschrieben. Damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauestens über die festgelegten Abläufe und Verfahren informiert sind, werden durch regelmäßige interne Schulungen und Überprüfungen die korrekte Anwendung und die Aktualität überprüft. Außerdem werden in regelmäßigen gemeinsamen Qualitätszirkeln mit anderen akkreditierten Pathologie-Instituten die Qualität der Diagnostik und in Ringversuchen die Qualität der Methodik einer externen Kontrolle unterzogen.

„Pathologen untersuchen und beurteilen Gewebe und Zellen auf Tumor- und andere Erkrankungen. Durch den Einsatz neuer Techniken gelingt das zu einem immer früheren Zeitpunkt, es lässt sich der Grad der Bösartigkeit eines Tumors bestimmen sowie die Therapie noch besser individuell anpassen“, erläutert Institutsdirektorin Prof. Dr. Irina Berger. Beispielsweise werden im Rahmen der Molekularpathologie alle Technologien eingesetzt, die für den diagnostischen Nachweis von krankheitsverursachenden Änderungen in den Bausteinen (Molekülen) der Zelle (DNA, RNA, Proteine) oder für den molekularen Nachweis von Erregern notwendig sind.

Das Institut für Pathologie im Klinikum Kassel ist eines der wenigen großen außeruniversitären Instituten in Deutschland. Im Institut sind 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

Information: Dr. Gabriela Westphal, Qualitätsmanagementbeauftragte des Instituts für Pathologie im Klinikum Kassel, Tel. 0561/980-3233.

 
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