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Bessere Bilder, geringere Strahlendosis

Kassel, 3. Juli 2009. Die Kinderradiologie in den beiden Kasseler Kinderkrankenhäusern hat moderne Ultraschall- und Röntgengeräten der neuesten Generation erhalten. Damit sind besonders hochauflösende Bilder möglich, welche die Qualität der Diagnostik weiter verbessern. Zudem ist bei den Röntgenaufnahmen die Strahlenbelastung deutlich geringer, erläutert Dr. Karoly Lakatos, Chefarzt Kinderradiologie an den Standorten Kinderkrankenhaus Park Schönfeld und Kinderklinik im Klinikum.

An beiden Standorten, im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld  und in der Kinderklinik im Klinikum Kassel führt das Team der Kinderradiologie jährlich ca. 35.000 Untersuchungen bei Kindern vom Neugeborenen- bis zum Jugendalter durch. Meistens werden dabei Verfahren genutzt, welche ohne jegliche Röntgenbelastung für die Kinder auskommen. Ein Schwerpunkt der Basisdiagnostik ist nach den Worten von Dr. Lakatos die Ultraschalluntersuchung (Sonographie). Dabei werden mit Hilfe von Schallwellen Bilder vom Körperinneren der kleinen Patienten erzeugt. Im Säuglingsalter besteht sehr häufig die Frage nach Fehlbildungen, bei Kindern und Jugendlichen stehen Tumore und Entzündungen im Vordergrund, die mittels Ultraschall diagnostiziert werden können. Die beiden neuen Ultraschallgeräte (ein Gerät im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld, eins in der Kinderklinik im Klinikum Kassel) ermöglichen besonders hochauflösende Aufnahmen mit Hilfe von Ultraschallsonden, die speziell auf Kinder abgestimmt sind. „Damit erreichen wir eine qualitativ noch höherwertige Diagnostik und können beispielsweise Fehlbildungen noch sicherer erkennen“, erläutert Dr. Lakatos.

Auch der Ausbildung der jungen Ärztinnen und Ärzte in der Ultraschall-Diagnostik kommen die neuen Geräte zugute, betont der Chefarzt, der selbst Ausbilder und Stufe II-Diagnostiker bei der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) ist. Bei ihm erhalten alle angehenden Kinderärzte und Kinderchirurgen im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld und im Klinikum Kassel eine dreimonatige Ultraschallausbildung.

Neben der strahlenfreien Diagnostik mittels Ultraschall und der ebenfalls an beiden Standorten angebotenen Kernspintomographie ist bei bestimmten Fragestellungen eine Röntgenuntersuchung erforderlich. Dank technischer Neuerungen ist bei modernen Röntgengeräten eine deutliche Einsparung der erforderlichen Strahlendosis möglich. Für das konventionelle Röntgen – beispielsweise für die Diagnose von Knochenbrüchen – verfügt das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld nun über eine digitale Röntgenanlage, für die eine erheblich geringere Strahlendosis ausreicht. Beim ebenfalls neuen Durchleuchtungsgerät liegt dank eines speziellen Verfahrens (gepulste Strahlung) die Strahlendosis bis zu 90 Prozent niedriger als bei herkömmlichen Geräten. Mit Durchleuchtungen lassen sich beispielsweise Fehlbildungen und Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, in der Speiseröhre aber auch an den Harnwegen feststellen und Notfälle wie die Invagination (Darmeinstülpung) behandeln. Neben der geringeren Strahlendosis bieten die neuen Röntgengeräte auch eine bessere Bildqualität und somit eine noch höhere Diagnose-Genauigkeit. Dr. Lakatos: „Die Investition kommt also direkt unseren kleinen Patientinnen und Patienten zugute.“

Die Investition in die neuen Geräte einschließlich der Bauarbeiten belaufen sich auf über 500.000 Euro.

Information: Tel. 0561/9285-143.

 
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