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Anerkennung für Tumorzentrum Kassel

Kassel, 2. Juni 2009. Das Tumorzentrum Kassel ist einstimmig als neues Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. (ADT) aufgenommen worden. Damit hat das Anfang 2009 gegründete Tumorzentrum seine erste externe Evaluierung erfolgreich absolviert. „Die Mitgliedschaft in der ADT stellt eine große Anerkennung für die Leistungsfähigkeit unseres Tumorzentrums dar, auf die wir stolz sein können“, so Klinikum-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schwarz. Im Tumorzentrum Kassel werden Patientinnen und Patienten nach dem neuesten Stand der medizinischen Versorgung und Forschung beraten, behandelt und in ihrer Krankheit begleitet.

Für die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft musste das einzige Tumorzentrum in Nordhessen einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen. Dabei ging es nach Angaben von Prof. Dr. Martin Wolf, Direktoriumsvorsitzender des Tumorzentrums Kassel, beispielsweise um die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Tumorzentrums, die Qualitätssicherung, die onkologische Fortbildung von Mitarbeitern sowie Informationsangebote für Patienten. „Großer Wert wird zudem auf ein klinisches Krebsregister gelegt, in dem Diagnose, Therapie und Verlauf der Behandlung – mit Einwilligung der Patienten – dokumentiert werden“, so Prof. Wolf. Die klinischen Krebsregister und die Vernetzung innerhalb der ADT seien ein wichtiges Instrument, um die Qualität der onkologischen Versorgung weiter zu verbessern. „Nur auf Grundlage gesicherter Daten können Therapieverläufe miteinander verglichen und optimiert werden.“ 

Die flächendeckende Tumordokumentation ist auch eines der Ziele des Nationalen Krebsplanes, den die ADT gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und dem Bundesgesundheitsministerium entwickelt hat. Damit soll unter anderem die Früherkennung gestärkt und die Versorgung von Patienten mit einer Krebserkrankung weiter verbessert werden. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft wird das Tumorzentrum Kassel auch an der Umsetzung des Nationalen Krebsplans mitwirken.

Im Tumorzentrum Kassel haben sich Anfang des Jahres alle an der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen beteiligten Disziplinen des Klinikum Kassel zusammengeschlossen. Denn den gestiegenen Anforderungen an eine optimale Tumortherapie kann ein Krankenhaus heute nur gerecht werden, indem das Fachwissen aller Beteiligten gebündelt wird und sie im gesamten Diagnose- und Behandlungsverlauf zusammenarbeiten. Als neue Mitglieder im Tumorzentrum Kassel sind seit der Gründung inzwischen die Abteilungen für Innere Medizin in der Kreisklinik Hofgeismar und im Krankenhaus Bad Arolsen sowie die Klinik Reinhardshöhe in Bad Wildungen hinzugekommen.

Das Tumorzentrum Kassel als Dachorganisation der Krebstherapie hat einen Patienteninformations- und Anmeldedienst eingerichtet, an den sich alle Patienten und Ärzte wenden können. Diese Hotline ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15.30 Uhr unter Telefon 0561/980-3514 zu erreichen. Es werden allgemeine Fragen beantwortet, spezielle Fragen an die zuständigen Fachärzte oder Kliniken weitergeleitet und Termine vermittelt.

www.tumorzentrum-kassel.de

 

 
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