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Nachsorge

Das Ziel der Nachsorge ist: 

Während viele aufwendige Therapien (z. B. Operationen, Chemotherapie) im Krankenhaus oder in spezialisierten Zentren erfolgen, wird die Nachsorge in der Regel heimatnah, oft vom Hausarzt durchgeführt; sie kann aber auch einzelne Termine im Krankenhaus, evtl. mit aufwendigeren Untersuchungen wie bildgebende Verfahren o. ä. beinhalten. Die Nachsorge kann sich je nach Erkrankung über Wochen, Monate oder Jahre ausdehnen und erlaubt die Beobachtung des Verlaufs, der Behandlungsqualität und der Langzeitergebnisse.

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs:
Nach erfolgter Operation sollten die Patienten durch körperliche Untersuchungen, Laboruntersuchungen und auch bildgebende Untersuchungen (Ultraschall, Computertomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie) regelmäßig kontrolliert werden. Dies hat zum Ziel, operationsbedingte Mangelzustände zu erkennen und zu beheben und auch ein Wiederauftreten des Tumorleidens früh zu entdecken um gegebenenfalls weiter Behandlungen vorzunehmen. Die Organisation dieser Nachuntersuchung erfolgt in Zusammenarbeit mit den behandelnden Hausärzten. Eine weitere Behandlung mittels z.B. Chemotherapie wird häufig im Rahmen von Studien durchgeführt und individuell mit dem Patienten, Chirurgen, Onkologen (Krebsspezialisten) und Hausärzten organisiert.

Bei Darmkrebsoperationen:
Jeder Patient, der sich einer Darmkrebsoperation unterziehen musste, erhält bei der Entlassung ein Patientenbuch, in dem alle wichtigen Informationen zu seiner Erkrankung und die wesentlichen Befunde (Operationsbericht, Histologie, Röntgenbefunde, Entlassungsbrief) enthalten sind. Das Patientenbuch bleibt beim Patienten, damit dieser alle weiteren Befunde aus der Nachsorge darin abheften kann, so dass er immer alle wichtigen Informationen zur Hand hat. Im Patientenbuch ist ein Nachsorgeplan enthalten, der eine Orientierung für den Patienten und den nachsorgenden Arzt sein soll. Weiterhin befinden sich dort Nachsorgebögen mit Durchschlag, von denen einer im Buch verbleibt und einer an die Koordinationsstelle des Darmzentrums übermittelt wird. Hier erfolgt dann die Erfassung in einem zentralen Tumordokumentationssystem.

Notfall