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Prof. Dr. Ulrike Bockmühl neue Klinikdirektorin

Kassel, 12. März 2009. Als neue Direktorin der HNO-Klinik am Klinikum Kassel hat im Januar Prof. Dr. Ulrike Bockmühl angefangen. Sie war zuletzt Oberärztin an der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Gießen und Leiterin des interdisziplinären Schädelbasiszentrums. Die 45-Jährige tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Michael Schröder an, der in den Ruhestand gegangen ist.

Der Aufbau eines Schädelbasiszentrums gemeinsam mit anderen Fachrichtungen am Klinikum Kassel sei ein wesentliches Entscheidungskriterium für die Wahl von Prof. Dr. Bockmühl gewesen, so Klinikum-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schwarz. Die Schädelbasis ist die knöcherne Grenze, die den Gesichts- vom Hirnschädel trennt. Ohne sichtbare Narben im Gesicht zu hinterlassen, ist sie bei Operationen in der Regel schwer zugänglich. Mit Hilfe der endoskopischen Chirurgie lassen sich jedoch Missbildungen, Entzündungen, Frakturen und Tumore in diesem Bereich auch durch die natürlichen Nasenöffnungen sicher entfernen bzw. versorgen. Prof. Bockmühl bringt diese innovative, minimal invasive Technik, die nur an wenigen speziellen Zentren in Deutschland durchgeführt wird, mit nach Kassel und kümmert sich nun um den Ausbau dieses Bereichs.

Die bisherigen Schwerpunkte der HNO-Klinik im Klinikum will die neue Direktorin auf hohem Niveau fortführen: Die Tumorchirurgie von Kopf-Hals-Tumoren einschließlich der Bestrahlungs- und Chemotherapie, die Mikrochirurgie des Ohres (bei chronischen Mittelohrentzündungen und zur Gehörverbesserung), Operationen an Gesichtsnerv und Ohrspeicheldrüse, sämtliche Operationen im Bereich der Nase und der Nasennebenhöhlen sowie die Plastische Chirurgie im Gesichtsbereich beispielsweise auch nach Unfällen und Tumorerkrankungen. Besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge gehören Kindern, denen zum Beispiel die Gaumen- oder Rachenmandeln entfernt oder Paukenröhrchen in das Trommelfell eingesetzt werden müssen. Einen weiteren Schwerpunkt der Klinik stellt die Diagnostik und Therapie von Hör- und Gleichgewichtsstörungen dar.

Der neuen Klinikdirektorin liegt ein enger Kontakt mit den niedergelassenen HNO-Ärzten am Herzen, denen sie sich bereits bei einer gemeinsamen Veranstaltung im Januar vorgestellt hat. Am 25. April 2009 richtet sie am Klinikum Kassel die 4-Städte-Tagung (Erfurt, Fulda, Kassel, Suhl) aus, die der Weiterbildung von niedergelassenen sowie in den Kliniken tätigen HNO-Ärzten dient.

Prof. Bockmühl hat nach dem Medizinstudium in ihrer Geburtsstadt Berlin an Universitätskliniken in Dresden, Bonn und Berlin ihre Ausbildung zur Fachärztin für HNO-Heilkunde absolviert. An der HNO-Klinik und Poliklinik der Charité war sie anschließend Oberärztin sowie Stellvertreterin des Klinikdirektors und schloss ihre Habilitation ab. 2001 wechselte sie in gleicher Funktion ans Klinikum Fulda. In den folgenden Jahren erwarb sie die Zusatzqualifikationen „Plastische Operationen“ und „Spezielle HNO-Chirurgie“. Das Fernstudium „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ beendete sie 2007 mit dem Master-Abschluss. Seit 2007 war Prof. Bockmühl Oberärztin an der HNO-Klinik und Leiterin des interdisziplinären Schädelbasiszentrums am Universitätsklinikum Gießen. Neben ihrer Tätigkeit in der Klinik hat sie sich stets auch Forschungsaufgaben gewidmet, insbesondere zu Tumoren im Kopf-Hals-Bereich und an der Schädelbasis. Mit Hilfe eines Stipendiums arbeitete sie ein Jahr in den USA. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit, die sich unter anderem in einer umfassenden Publikationsliste widerspiegelt, wurde bereits mit der Verleihung von zwei hochrangigen Preisen der Fachgesellschaften gewürdigt. 

Die Chefärztin ist bekennender Kulturfan und freut sich auf Kassels Angebote an Opern und bildender Kunst. Im Urlaub zieht es sie mit ihrem Lebensgefährten in große Höhen, zu Trekkingtouren zum Beispiel in den Himalaya oder die Anden.

 
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