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Spendenaufruf für krebskranken Drinor

Kassel, 4. März 2009. Ein leukämiekranker Junge aus dem Kosovo wird derzeit in der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des Klinikum Kassel behandelt. Für die medizinische Versorgung in Kassel kommt der Verein Mutter Teresa Deutschland e.V. auf. Um den 13-jährigen Drinor Kabashi, der voraussichtlich bis Ende Juli in Kassel bleibt, auch zwischen den stationären Thera-pieblöcken gut versorgen zu können, ruft der Verein für krebskranke Kinder in Kassel zu Spenden auf. Mit dem Geld soll außerdem die bis November dauernde Nachbehandlung in seiner Heimat gesichert werden.

Drinor lebt mit Eltern und drei älteren Geschwistern in einem Dorf in der Nähe von Rahowec im westlichen Kosovo. Anfang Dezember 2008 wurde er krank und zunächst vor Ort mit Infusionen behandelt. Schließlich stellten die Ärzte in der Hauptstadt Pristina fest, dass er an Leukämie erkrankt war. Eine Therapie nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft war jedoch nur eingeschränkt möglich. Zumal es im Kosovo keine Krankenversicherung gibt, so dass eine Behandlung für die Familie, die sich mit einer kleinen Landwirtschaft über Wasser hält, schlicht nicht bezahlbar gewesen wäre. Dank der Hilfe des Vereins Mutter Teresa Deutschland (www.mteresa.org) mit Sitz in München kann Drinor in der Kinderonkologie des Klinikum Kassel betreut werden. Der Verein, der sich vorrangig um die Behandlung von kranken Kindern aus dem Kosovo kümmert, hat 80.000 Euro dafür zugesagt.

Seit Anfang Januar ist Drinor nun mit seiner Mutter Sevdije in Kassel und hat gerade den ersten Teil der Behandlung hinter sich, so Privatdozentin Dr. Michaela Nathrath, Direktorin der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Es folgen noch zwei weitere Therapiezyklen sowie eine Strahlentherapie des Gehirns, so dass voraussichtlich Ende Juli die Intensivphase der Behandlung abgeschlossen sein wird. Daran schließt sich die so genannte Erhaltungs-Chemotherapie an der Uni-Klinik in Pristina an.

Zwischen den einzelnen Therapiezyklen lebt Drinor mit seiner Mutter in einer Wohnung in Nähe des Kasseler Klinikums und kommt alle zwei Tage zur ärztlichen Überwachung in die Klinik. Zur Seite steht den beiden Gjulten Gjoci aus Kassel, die täglich vorbeikommt, dolmetscht und auch ansonsten hilft, wo sie kann. Sie ruft gemeinsam mit dem Verein für krebskranke Kinder Kas-sel zu Spenden für Drinor und seine Mutter auf, um die beiden auch zwischen den stationären Aufenthalt gut versorgen zu können. Da die Familie selbst kaum Geld hat, werden Spenden für Verpflegung, eventuelle Aktivitäten – sofern Drinors Gesundheitszustand dies zulässt –, aber auch für die weitere Behandlung in Pristina benötigt. „Wir kennen die äußerst belastende Situation, dass ein Kind an Krebs erkrankt, nur zu gut“, so Frauke Döring, 1. Vorsitzende des Vereins für krebskranke Kinder Kassel. „Daher wollen wir mit der Spendenaktion zumindest die finanzielle Belastung der Familie etwas abmildern.“

Spendenkonto: Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V., Stichwort „Drinor“, Konto-Nr. 0441007 bei der Raiffeisenbank Baunatal, BLZ 520641056. (www.krebskranke-kinder-kassel.de).

 
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