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Antonios Wunden sind geheilt

Kassel, 9. März 2009. Mit einem großen Dankeschön für die enorme Hilfebereitschaft hat sich der 15-jährige Antonio aus Kassel verabschiedet. Der junge Angolaner war wegen schwerster Verbrennungen an beiden Beinen seit Anfang Dezember im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld behandelt worden. Nach einem Spendenaufruf waren über 40.000 Euro an Geld- und Sachspenden für seine Behandlung zusammengekommen.

Die Organisation Friedensdorf International (www.friedensdorf.de) mit Sitz in Oberhausen hatte den Jungen, der nach dem Unfall mit Lampenöl im Jahr 2007 nicht mehr laufen konnte, im November 2008 mit anderen verletzten Kindern aus Angola nach Deutschland geholt. Die Schwere der Verbrennungen machte die Versorgung im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld erforderlich. In dessen Schwerbrandverletzten-Zentrum werden Kinder aller Alterstufen mit thermischen Verletzungen jeglicher Ausdehnung behandelt.

„Mit vier Eigenhaut-Transplantationen konnten wir die Brandverletzungen wieder decken“, erläutert Dr. Joachim Suß, Leiter der Schwerbrandverletzten-Einheit. Die Wunden an den Beinen und auch die Druckgeschwüre durch das lange Liegen seien gut geheilt. Zusätzlich zu den Transplantationen erfolgten wegen der damit verbundenen Schmerzen auch die Verbandswechsel unter Narkose.

Nun geht es darum, dass Antonio wieder auf die Beine kommt. Ende voriger Woche ist er von Kassel zurück ins Friedensdorf nach Oberhausen verlegt worden, wo sich eine intensive krankengymnastische Betreuung anschließt. Dort halten sich noch andere Kinder und Jugendliche aus Angola auf, was seine weiteren Fortschritte sicher unterstützen wird.

Während seines Aufenthaltes im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld haben mehrere portugiesisch sprechende Kasseler Antonio unterstützt, ihn besucht, mit ihm gespielt, Essen aus seiner Heimat mitgebracht und bei Gesprächen gedolmetscht. Besonders engagiert haben sich Michael Mania sowie von der portugiesischen Gemeinde in Kassel Adilia da Silva, gleichzeitig Mitarbeiterin im Kinderkrankenhaus, Manuel Mota und Carmo Christo. „Dank dieser großen Hilfe ist Antonio die Trennung von seiner Familie und Heimat nicht ganz so schwer gefallen“, betonte Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender von „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus“. Der Verein hatte zu der Spendenaktion für Antonio aufgerufen und selbst 7500 Euro gegeben. 17500 Euro sind an Einzelspenden zusammengekommen. Größere Geld- und Sachspenden leisteten auch die Firmen KCI, B. Braun Melsungen AG, Thuasne, Integra NeuroSciences GmbH, Sanitätshaus Brandau sowie die B. Braun-Stiftung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderkrankenhauses hatten die Behandlung außerdem mit unbezahlter Mehrarbeit unterstützt.

Der gemeinnützige Verein „Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Kranke und deren Angehörige/Eltern in der schwierigen Zeit während und nach einem Krankenhausaufenthalt zu unterstützen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei kranken Kindern. Der Verein unterstützt beispielsweise Veranstaltungen und Betreuungsangebote wie die Klinik-Clowns, die Ausstattung von Spielzimmer und Aufenthaltsbereichen sowie spezielle Behandlungen bei chronisch kranken Kindern. Gemeinsam mit anderen gemeinnützigen Vereinen ist „Hilfe“ beim Bau eines Elternhauses am Klinikum Kassel engagiert. Spendenkonto des Vereins Hilfe: 2142128, Kasseler Sparkasse, BLZ 520 503 53. Für Spendenquittungen den Absender bitte deutlich angeben.

 

 
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