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Neue Technik spürt Herz-Lungenerkrankungen auf

Bad Arolsen, 11. Februar 2009. Das Krankenhaus Bad Arolsen hat einen komplett neuen Funktionstrakt für die Untersuchung von Herz und Lunge in Betrieb genommen. Die gesamte Bereich mit fünf großzügigen Räumen wurde ansprechend gestaltet und mit modernster Technik ausgestattetet. Insgesamt hat das Krankenhaus Bad Arolsen rund 370.000 Euro in den neuen Funktionstrakt investiert. Alle Untersuchungsgeräte sind miteinander über das Krankenhausinformationssystem vernetzt. Die Daten sind damit jederzeit abrufbar, ohne die jeweilige Patientenakte herbeiholen zu müssen.

„Mit dem Berufung des Kardiologen und Intensivmediziners Dr. Linder ans Krankenhaus Bad Arolsen haben wir vor über einem Jahr eine Versorgungslücke in der Region geschlossen“, so Krankenhaus-Geschäftsführer Manfred Schweitzer. Mit seinem Chefarzt-Kollegen und Lungenfacharzt Walter Knüppel decke er das gesamte Spektrum der Herz- und Lungenerkrankungen in hervorragender Weise ab. Schweitzer: „Daher war es nur folgerichtig, unsere technische Ausstattung auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und zugleich umfassend zu erweitern.“

Eine Basisuntersuchung für Patientinnen und Patienten mit einer Herzerkrankung ist die Ultraschalluntersuchung. Damit lassen sich die Herzmuskelfunktion, die Funktion und Dichtigkeit der Herzklappen und strukturelle Veränderungen sichtbar machen. Das Krankenhaus Bad Arolsen verfügt über ein hochmodernes Ultraschallgerät, mit derzeit höchstmöglicher Bildqualität, das zusätzlich die Ultraschalluntersuchung des Herzens durch die benachbarte Speiseröhre ermöglicht, so der Kardiologe Dr. Bertolt Linder, Chefarzt für Innere Medizin. Damit sind Blutgerinnselbildungen sowie Veränderungen der Herzklappen und der Hauptschlagader besonders gut zu beurteilen. Ganz neu ist die Option zur dreidimensionalen Darstellung, die insbesondere für operationspflichtige Klappenerkrankungen zunehmend wichtig wird.

Dank der modernen Datenverarbeitung können die Ergebnisse mit anderen Bildmodalitäten zusammengefügt werden, beispielsweise von Herzkatheteruntersuchungen, die Dr. Linder zweimal wöchentlich im Klinikum Kassel durchführt. Auch direkte Vergleiche von Vor- und Folgeuntersuchungen sowie anderen Untersuchungsverfahren sind möglich. In Kürze kommt noch ein tragbares Hochleistungs-Ultraschallgerät hinzu, mit dem alle Ultraschalluntersu-chungen auch auf der Intensivstation, im Operationssaal oder jedem anderen Ort ohne Qualitätsverlust problemlos möglich sind. Vom Ultraschall-Labor aus kann der Arzt jetzt außerdem die gleichzeitig durchgeführten Untersuchungen in allen Räumen des Funktionstraktes per Monitor überwachen, wodurch mehr Patienten untersucht und Wartezeiten verringert werden können.

Für Belastungsuntersuchungen stehen zwei Ergometer der neuesten Generation zur Verfügung: ein Fahrrad-Ergometer sowie ein Liegend-Ergometer für wenig mobile Patienten. Das Fahrradergometer wird gleichzeitig für Spiroergometrien genutzt, das sind Untersuchungen zur Messung der Atemluft unter Belastung. Zur Beurteilung der Lungenfunktionsfähigkeit wurde nach Angaben von Chefarzt Walter Knüppel ein hochmoderner Bodyplethysmograph angeschafft. Bei dieser Untersuchung sitzt der Patient in einer nahezu luftdichten Kabine, ähnlich einer Telefonzelle, und es wird der Atemwegswiderstand gemessen. Alle diese Unter-suchungen dienen dazu, die Leistungsfähigkeit des Herz-Lungen-Systems zu beurteilen und bei krankhafter Verminderung Rückschlüsse auf die Ursachen zu ziehen.

Für Langzeit-EKGs und Langzeit-Blutdruckmessungen hat das Krankenhaus Bad Arolsen ebenfalls Geräte der neuesten Generation angeschafft, deren Daten sofort in den Befund einfließen und digital im Krankenhausinformationssystem zum jederzeitigen Abruf hinterlegt sind.
Ebenfalls im neuen Funktionstrakt angesiedelt ist die Ambulanz zur Kontrolle und Programmierung von Herzschrittmachern, deren Daten in Kürze ebenso digital archiviert werden sollen. Alle Zimmer des Funktionstraktes sind so ausgestattet, dass erhobene Befunde unmittelbar mit den Patienten und deren Angehörigen besprochen werden können - unter bildlicher Demonstration vom EKG bis zum Herzkatheter. 

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