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Direkte Qualifizierung für Einsatz im OP

Kassel, 3. November 2008. 19 junge Frauen und Männer haben heute im Bildungszentrum der19 junge Frauen und Männer haben heute im Bildungszentrum der Gesundheit Nordhessen (GNH) ihre Ausbildung zur/zum Operationstechnischen Assistentin/Assistenten (OTA) begonnen. Sie werden in den kommenden drei Jahren direkt auf den Einsatz im OP-Saal vorbereitet – in 1700 Stunden Theorie und über 3000 Stunden praktischem Lernen.

Mehrere Krankenhäuser haben sich zusammengeschlossen, um nach dreijähriger Pause wieder diese selten angebotene Ausbildung in Nordhessen zu ermöglichen: Die GNH-Krankenhäuser Klinikum Kassel (9 Schüler), Krankenhaus Bad Arolsen (1), Kreiskliniken Kassel mit den Standorten Wolfhagen (1), Hofgeismar (1) und Helmarshausen (1), außerdem das Rotes Kreuz Krankenhaus Kassel (4) und das Kreiskrankenhaus Eschwege (2). Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland. Für die meisten ist es die erste Ausbildung, drei von ihnen haben schon den Beruf der Medizinischen Fachangestellten (früher Arzthelferin) erlernt.

OTAs nehmen vielfältige Aufgaben im Operationsdienst und den Funktionsbereichen Ambulanz, Endoskopie (Spiegelung) und Zentralsterilisation wahr. Sie organisieren mit den anderen Berufsgruppen die Arbeitsabläufe im OP-Saal, bereiten die Patientinnen und Patienten auf die Operation vor, instrumentieren und vieles mehr. Ihre Tätigkeit entspricht der von OP-Schwestern und –Pflegern. Während diese jedoch drei Jahre Ausbildung zur Pflegekraft sowie zwei Jahre Weiterbildung benötigen, ist der OTA-Abschluss nach dreijähriger Ausbildung erreicht. „Angesichts des bundesweiten Mangels an Fachkräften für den Operationsbereich haben wir die OTA-Ausbildung bewusst wieder aufgegriffen, um frühzeitig den Nachwuchs zu qualifizieren“, erläutert GNH-Personalvorstand Birgit Dilchert. Der erste OTA-Ausbildungskurs am Klinikum Kassel endete 2005. Alle Absolventinnen und Absolventen fanden problemlos eine Stelle.

Bereits Anfang Oktober haben in den Unternehmen der Gesundheit Nordhessen 95 weitere junge Menschen ihre Ausbildung begonnen: 53 im Klinikum Kassel mit Kinderkrankenhaus Park Schönfeld, 21 in Bad Arolsen, zwölf in den Kreiskliniken Kassel, sechs in den Seniorenwohnanlagen Kassel und drei bei der Gesundheit Nordhessen Holding selbst. Die meisten von ihnen wollen Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. –pfleger werden, aber es sind auch angehende Medizinische Fachangestellte und Kaufleute im Gesundheitswesen darunter.

Insgesamt bildet die Gesundheit Nordhessen am Standort Kassel derzeit 260 junge Menschen aus, im gesamten Unternehmen sind es rund 360. „Trotz finanziell schwieriger Bedingungen habe wir es geschafft, an der Zahl der Ausbildungsplätze und der Qualität keine Abstriche machen zu müssen“, so Dilchert. „Auf unsere Ausbildungsquote von zwölf Prozent – bezogen auf die Zahl der Vollzeitkräfte – können wir wirklich stolz sein.“

 
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