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Wenn die Medizin nicht mehr heilen kann

Helmarshausen, 29. Oktober 2008. Eine Palliativberatung für unheilbar erkrankte Menschen und ihre Angehörigen bietet seit einigen Wochen die GNH-Kreisklinik Helmarshausen an. Ziel ist es, die Betroffenen beim Umgang mit der veränderten Lebenssituation zu unterstützen und ihnen zu helfen, in der verbleibenden Zeit die bestmögliche Lebensqualität zu erreichen. Die Linderung der Beschwerden steht dabei im Vordergrund.

Mit dem neuen Angebot möchte die Kreisklinik Helmarshausen auch zu einem besseren Übergang von der stationären Pflege in die Betreuung zu Hause beitragen, erläutert Pflegedirektor Peter Wieddekind. „Wir kooperieren dabei mit dem Hospizdienst Hofgeismar des Diakonischen Werkes Hofgeismar-Wolfhagen, der ambulant arbeitet. Dank der Palliativberatung können nun schon während des stationären Aufenthaltes viele Fragen von Patienten und Angehörigen geklärt werden.“

„Zeit für Gespräche ist das Wichtigste“ – diese Erfahrung hat Karin Blankenstein, Krankenschwester in der Kreisklinik und ausgebildete Palliativfachkraft, schon häufig gemacht. Sie ist seit 2005 ehrenamtlich beim Hospizdienst Hofgeismar in der Sterbebegleitung tätig und hat nun die Palliativberatung in der Kreisklinik Helmarshausen aufgebaut. „Die betroffenen Menschen sind allein oft mit der Situation überfordert. Sie möchten wissen, welche Möglichkeiten zur Hilfe es gibt. Es tauchen nicht nur Fragen aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich auf, sondern auch psychosoziale Probleme, spirituelle Fragen sowie rechtliche Fragen zur Patientenverfügung.“

Hier setzt die Arbeit der Palliativberatung an. Karin Blankenstein hört zu und bespricht, was die Angehörigen zu Hause für den Sterbenden tun können, wie sich beispielsweise Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Luftnot und Angst lindern lassen. Die erfahrene Krankenschwester gibt Pflegetipps und hilft bei der Planung der Entlassung nach Hause oder in eine andere Pflegeeinrichtung. Auf Wunsch nimmt Karin Blankenstein Kontakt mit dem behandelnden Arzt auf und vermittelt zum Palliativnetz Hofgeismar sowie zu anderen Institutionen.
 
Das Angebot der Palliativberatung ist für die Betroffenen kostenlos. Karin Blankenstein ist dienstags von 13.30 bis 15.30 Uhr im Raum neben der Cafeteria der Kreisklinik Helmarshausen zu erreichen, entweder persönlich oder unter Telefon 05672/998-109, Fax 05672/998-119, E-Mail: karin.blankenstein@kreiskliniken-kassel.de. Interessierte können sich zur Kontaktherstellung auch an das Pflegepersonal oder den behandelnden Arzt wenden.

In Hofgeismar bietet der Hospizdienst Hofgeismar die Palliativberatung an (dienstags, 16.30 bis 18 Uhr, Telefon 05671/500551), ein ergänzendes Angebot direkt in der Kreisklinik Hofgeismar ist in Vorbereitung.

 

 
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