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Prof. Albers folgt Ruf nach Düsseldorf

Kassel, 24. Juni 2008. Prof. Dr. Peter Albers (45), Direktor der Klinik für Urologie im Klinikum Kassel, hat einen Ruf an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erhalten und verlässt das Krankenhaus der Maximalversorgung zum 31. Juli 2008. Nach fünf Jahren in Kassel übernimmt er in Düsseldorf den Lehrstuhl für Urologie und wird gleichzeitig Direktor der Klinik für Urologie innerhalb der Medizinischen Fakultät. 

"Wir freuen uns mit Herrn Prof. Albers über diesen weiteren Karriereschritt“, so Klinikum-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schwarz. „Gleichzeitig bedauern wir natürlich sein Ausscheiden als Chefarzt der Urologie im Klinikum Kassel.“ Prof. Albers habe innerhalb von nur fünf Jahren der Klinik für Urologie ein anderes Gesicht gegeben, sowohl in medizinischer als auch organisatorischer Hinsicht. So habe er der Behandlung der urologischen Tumorerkrankungen deutlich ausgebaut und die Patienten des Klinikums hätten von den Studien zu seinen Forschungsschwerpunkten – insbesondere in den Bereichen Prostatakarzinom, Blasenkarzinom, Hodentumor und Nierenzellkarzinomen – profitiert. Unter seiner Leitung wurde das Prostatakarzinomzentrum am Klinikum Kassel ins Leben gerufen. Es gehörte Anfang 2008 zu den ersten zwölf Zentren in Deutschland, die nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurden. Auch die ambulante Chemotherapie hat der scheidende Chefarzt intensiv gefördert, um den stationären Aufenthalt für die Patienten so kurz wie möglich zu halten. Während seiner Zeit in Kassel gelang zudem die Etablierung der ambulanten Rehabilitation für Männer und Frauen mit urologischen Tumorerkrankungen. Dafür erhielt das Reha-Zentrum der Gesundheit Nordhessen Holding Anfang 2007 als bundesweit erste Einrichtung die Zulassung der Deutschen Rentenversicherung (Bund).
Beispielhaft für Prof. Albers’ organisatorisches Wirken nennt Hauptgeschäftsführer Schwarz den Ausbau der vorstationären Behandlung auf Grundlage von definierten Behandlungspfaden unter anderem mit dem Ziel, den stationären Aufenthalt der Patientinnen und Patienten so reibungslos und so kurz wie möglich zu gestalten. Darüber hinaus habe Prof. Albers die Abläufe in der urologischen Ambulanz patientenfreundlicher organisieren.

Prof. Albers hat Medizin und Philosophie in Aachen und Mainz studiert. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA war er an der Urologischen Universitätsklinik Bonn tätig, wo er 1996 zum Oberarzt berufen wurde. Der Habilitation, in der er sich mit der Vorhersage versteckter Metastasen bei Hodentumoren beschäftigt hat, folgte ein klinisch-wissenschaftlicher Aufenthalt in den USA (Memorial Sloan Kettering Cancer Center New York City und Philadelphia) in den Bereichen Kinderurologie und Urologische Onkologie. Ab 1998 war Prof. Albers als Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie in Bonn tätig, bevor er 2003 als Direktor der Klinik für Urologie ans Klinikum Kassel wechselte. Er ist zweifacher Preisträger des Maximilian-Nitze Preises der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Co-Editor des Fachjournals „European Urology“ und Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Deutsche Krebshilfe und mehrere internationale wissenschaftliche Vereinigungen. Prof. Albers ist als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft bundesweiter Ansprechpartner für klinische Studien in der Uroonkologie.
Prof. Albers wurde mehrfach auf Listen herausragender Ärzte genannt, unter anderem auf der GaM-Bestenliste der führenden Forscher der deutschsprachigen Medizin und auf der Krebs-Expertenliste des Magazins Focus.

Für die Nachfolge von Prof. Albers als Direktor der Klinik für Urologie läuft das Auswahlverfahren.

 

 
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