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Innovationsschub durch Hybrid-Geräte

Kassel, 9. Januar 2008. Das Klinikum Kassel hat mit zwei hochmodernen Neuanschaffungen die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Radiologie weiter verbessert und ausgebaut. Das Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie verfügt nun über ein neues Multifunktionsgerät sowie ein Angiographiegerät, das zusätzlich Aufnahmen wie die Computertomographie (CT) liefern kann.

Unser Ziel war es, die diagnostischen Möglichkeiten zu optimieren, angiographische Eingriffe noch feiner zu steuern und das Anwendungsspektrum der Geräte zu erweitern“, erläutert der Geschäftsführende Direktor des Zentrums, Prof. Dr. Fritz-Peter Kuhn. „Multifunktional heißt, sie machen eben eine Gefäßdarstellung, gleich danach eine vom Rückenmark und wenig später eine Magen-Darm-Passage, alles an einem Gerät und dazu noch hoch effizient“.
Aber „Highlight“ der Neuanschaffung ist die neue Hybrid-Angiographieanlage mit Rotationsangiographie und DynaCT®  (Angiographie = Gefäßdarstellung). Mit der Rotationsangiographie lassen sich die Arterien des Körpers in nur einem Untersuchungsschritt dreidimensional beurteilen. Das spart Zeit und reduziert die Patientenbelastung, zum Beispiel, wenn man bestimmte Formen einer Hirnblutung möglichst rasch stoppen will.
Mit der DynaCT®  werden im Verlauf einer Gefäßdarstellung oder während eines interventionell-radiologischen Eingriffs Schnittbilder des Körpers wie mit einem handelsüblichen Computertomographen (CT) erstellt, und zwar ohne den Patienten in den CT-Raum bringen zu müssen. Das Verfahren gewährleistet punktgenaue Eingriffe z.B. bei der Therapie von Lebertumoren, bei der Einbringung von Gefäßprothesen und der Behandlung osteoporotisch bedingter Wirbelkörperfrakturen durch Zementinjektion. All diese Methoden basieren auf der Verfügbarkeit extrem schneller Rechnersysteme, die erst seit wenigen Jahren im Einsatz sind. Die zugehörigen 3D-Darstellungs- und Befundungsprogramme werden im Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie in wissenschaftlicher Kooperation mit dem Hersteller erprobt und weiterentwickelt.
Für die neuen Anlagen erfolgten zudem einige Umbauten und Sanierungsarbeiten, so dass das Klinikum insgesamt fast 1,4 Millionen Euro investiert hat.

Weitere Information: Prof. Kuhn, Telefon 0561/980-4015.

 
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