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Entscheidung zur Chefärzte-Vereinbarung

Kassel, 19. März 2008. Etwa 70 Prozent der Chefärzte und außertariflich beschäftigten (AT-) Ärzte der Gesundheit Nordhessen Holding haben inzwischen die Vereinbarung zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und damit zum langfristigen Erhalt von Arbeitsplätzen unterschrieben. Damit verzichten diese Chef-/AT-Ärzte freiwillig und im gleichen Umfang wie die nicht-ärztlichen Beschäftigten auf einen Teil ihres Gehalts. „Wir bedanken uns bei den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern für diesen Solidarbeitrag zur Zukunftssicherung des Unternehmens“, sagt Personalvorstand Birgit Dilchert. Der GNH-Vorstand hoffe, dass noch weitere Chef-/AT-Ärzte die Vereinbarung unterzeichnen.

Im Gegenzug zum Gehaltsverzicht werden den Chefärzten mehr Mitspracherechte – beispielsweise bei der Auswahl des Ärztlichen Geschäftsführers und durch die Einberufung einer holdingweiten Strukturkommission – eingeräumt, die in einer Sondervereinbarung festgehalten sind. Darin ist auch die freiwillige Höhergruppierung der Oberärzte in die Entgeltgruppe III des TV-Ärzte/VKA enthalten. Bestandteil des Vertragspaketes ist es, dass die Sondervereinbarung wirksam wird, wenn 80 Prozent der Chefärzte/AT-Ärzte aller GNH-Krankenhäuser unterschrieben haben. Diese Klausel war zu Gunsten des Unternehmens eingefügt worden, um eine ausreichend hohe freiwillige finanzielle Beteiligung sicherzustellen.

„Diese Quote ist leider trotz vieler geführter Einzelgespräche noch nicht erreicht worden“, so Dilchert. „Der GNH-Vorstand will die Umsetzung der Vereinbarung aber nicht von einigen fehlenden Unterschriften verzögern lassen und ein positives Signal setzen. Wir haben uns daher entschieden, die Sondervereinbarung als freiwillige Vorleistung umzusetzen. Die Oberärzte in den Kliniken und Instituten, deren Chefärztinnen und -ärzte die Vereinbarungen unterschrieben haben, werden in die Entgeltgruppe III des TV-Ärzte/VKA eingestuft. In den anderen Kliniken und Instituten wird über die Höhergruppierung individuell entschieden, orientiert am Tarifrecht. Die Höhergruppierung wird – rückwirkend zum 1. Januar 2008 - mit der Aprilrechnung vorgenommen.

An diejenigen Chef-/AT-Ärzte, die bis heute nicht unterzeichnet haben, appelliert Personalvorstand Dilchert, sich ebenfalls solidarisch zu zeigen und damit zur dauerhaften Unternehmens- und Arbeitsplatzsicherung beizutragen – wie die große Mehrheit der Beschäftigten.

 

 
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