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Neue Untersuchungsmethode im Brustzentrum Klinikum Kassel

Kassel, 13. November 2007. Das Institut für Pathologie im Klinikum Kassel bietet ab sofort eine neue Untersuchungsmethode an, mit der sich das Rückfallrisiko für Frauen mit Brustkrebs besser einschätzen lässt. „Es freut uns, dass es gelungen ist, mit Andreas Nagel einen ausgewiesenen Spezialisten für die Untersuchung von gutartigen Brusterkrankungen und Brustkrebs für die Tätigkeit  am Pathologischen Institut zu gewinnen“,  so die Direktoren des Instituts, Prof. Dr. Irina Berger und Prof. Dres. Gerhard Franz Walter.

Der erfahrene 43-jährige  Pathologe Nagel, der seine Tätigkeit in Kassel zum 1. November aufgenom-men hat, kommt aus Karlsruhe, einem Großklinikum der Maximalversorgung, und war dort für die Zertifizierung des überregionalen Brustzentrums zuständig. Er beherrscht nicht nur alle etablierten Untersuchungsmethoden, sondern bringt auch eine ab sofort verfügbare und besonders innovative Untersuchungsmethode nach Kassel mit, die es bisher in ganz Nordhessen nicht gibt. Mit Hilfe der Analytik von bestimmten Eiweißstoffen - uPA (Plasminogen Aktivator vom Urokinase-Typ) und seinem Inhibitor PAI-1 – im Brustkrebsgewebe lässt sich das Rückfallrisiko für Frauen mit Brustkrebs genauer einschätzen und häufig eine Chemotherapie vermeiden. Diese Untersuchungsmethoden wurden in den vergangenen Jahren am Klinikum Karlsruhe gemeinsam von Andreas Nagel und Dr. Karl Reuner, dem zukünftigen Direktor des Zentrallaboratoriums am Klinikum Kassel, etabliert. Mit der gemeinsamen Einführung dieser Untersuchung im Klinikum Kassel wird ein erster Schritt zu einem umfassenden Diagnostikzentrum Kassel beschritten.

Diese Untersuchungen werden von der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) auf höchstem Evidenzniveau zur Therapieentscheidung bei Patientinnen ohne Befall der Lymphknoten in der Achselhöhle empfohlen. Die Bedeutung dieser beiden Werte für den weiteren Krankheitsverlauf wurde in großen internationalen Studien an mehr als 8000 Patientinnen untersucht und bestätigt.

„Damit sind wir unserem Ziel, jeder Patientin eine speziell auf ihre Situation maßgeschneiderte Be-handlung anbieten zu können, einen wichtigen Schritt näher gekommen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den beiden neuen Kollegen“, so Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Leiter des IBZ - Interdis-ziplinären Brustzentrums am Klinikum Kassel.
 

 
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