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Aufsichtsrat beruft Prof. Berger zur Chefärztin

Kassel, 29. Oktober 2007. Der Aufsichtsrat der Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) hat heute Prof. Dr. Irina Berger zur Direktorin des Institutes für Pathologie im Klinikum Kassel bestellt. Sie leitet das Institut ab 1. November im Kollegialsystem mit Prof. Dres. Gerhard Franz Walter, der bereits Anfang Oktober nach Kassel gewechselt ist. Ebenfalls Anfang November kommen zwei weitere Fachärzte für Pathologie, so dass das neue ärztliche Team des Institutes zügig komplettiert wird.

Mit Prof. Berger sei eine hochqualifizierte Führungskraft gefunden, die über 18 Jahre Berufserfahrung mit einem breiten diagnostischen Spektrum verfüge, so der GNH-Vorstandsvorsitzende Dr. Gerhard M. Sontheimer. Als international anerkannte Medizinerin und Wissenschaftlerin werde sie das Institut für Pathologie gemeinsam mit Prof. Walter in der bisherigen Qualität fortführen und weiterentwickeln. Auch der Aufsichtsrat ist nach den Worten des Vorsitzenden, Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, von der Qualifikation Prof. Bergers für die Position überzeugt. Er sei sicher, dass das neue Führungsteam den weiteren Ausbau des Institutes energisch vorantreiben werde.

Das bisherige Leistungsspektrum des Institutes für Pathologie wird weiter abgedeckt, zusätzlich kommen neue Schwerpunkte hinzu. Zum einen die Neuropathologie, die Prof. Walter als international anerkannter Experte des Fachs aufbaut und die eine Stärkung des Neuro-Schwerpunktes im Klinikum Kassel bedeutet (Kliniken für Neurologie, Neurochirurgie und Neuropädiatrie). Zum anderen wird Prof. Berger die Knochen- und Rheumapathologie ausbauen, also die Untersuchungen bei Knochen- und Knochenmarkskrebs sowie bei chronisch-entzündlichen immunbedingten Erkrankungen.

Prof. Dr. med. Irina Berger – übrigens die erste Chefärztin am Klinikum Kassel - ist habilitierte Fachärztin für Pathologie mit der Zusatzbezeichnung Molekulare Pathologie. Nach dem Medizinstudium hat sie von 1989 bis 1996 an der Universität in Kemerovo (Russland) als Assistenz- und Oberärztin am Pathologischen Institut gearbeitet. Die Habilitation an der dortigen Universität (1996) erfolgte in  enger Kooperation und mit Unterstützung der angesehenen McMaster University (Hamilton, Kanada). Anschließend kam sie nach Deutschland, wo ihre Habilitation anerkannt wurde. Drei Jahre arbeitete sie im Zentrum für Rheuma-Pathologie in Mainz sowie an der Universität Mainz, bevor sie in die Abteilung Zelluläre und Molekulare Pathologie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg wechselte. Zu den Schwerpunkten in diesen Jahren zählten zusätzlich zur wissenschaftlichen Tätigkeit unter anderem die dermatologische, nephrologische und urologische Pathologie.

Seit 2001 ist Prof. Berger am Pathologischen Institut der Universität Heidelberg tätig, seit 2002 als Oberärztin. Dort leitete sie in den vergangenen fünf Jahren die  Arbeitsgruppe für Osteopathologie und Elektronenmikroskopie mit einem Team von 20 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie die im Sommer 2007 eingerichtete Sektion für Knochen- und Gelenkpathologie. Außerdem betreut sie schwerpunktmäßig die sehr umfangreiche Schnellschnittdiagnostik für die operativen Fächer (Chirurgie, Urologie, Gynäkologie, HNO, Thoraxchirurgie). 2003 erfolgte ihre Umhabilitation an die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg, wo sie seit 2005 Professorin ist.
Prof. Berger ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

 
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