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Drei Vereine rufen Projekt Elternhaus ins Leben

Kassel, 24. Oktober 2007. Drei gemeinnützige Kasseler Vereine haben sich zusammengeschlossen, um einen langgehegten Wunsch und gleichzeitig ein ehrgeiziges Projekt zu verwirklichen: In direkter Nachbarschaft zum Klinikum Kassel soll ein Elternhaus entstehen - für Eltern, deren Kinder längere Zeit im Krankenhaus behandelt werden müssen. Ein Haus ist mit Eigenmitteln der Vereine bereits gekauft, nun geht es um Umbau und Sanierung. Um dies zu finanzieren, suchen die Vereine kleine und große Sponsoren.

Es ist längst erwiesen, dass die Anwesenheit von Eltern, Großeltern oder anderen vertrauten Personen im Krankenhaus die Genesung von kleinen Patienten fördert. Dass ein Elternteil mit dem Kind in der Klinik übernachten kann, ist daher schon lange üblich. Muss aber das Kind mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben – beispielsweise krebskranke, schwerstbrandverletzte oder frühgeborene Kinder - brauchen die Eltern auch mal eine Rückzugsmöglichkeit. In großer Sorge um ihr Kind müssen sie selbst vorübergehend abschalten und Kräfte tanken können.

Dieses Angebot soll mit dem neuen Elternhaus direkt am Klinikum Kassel gemacht werden, wo ab 2011 die Kinderklinik des Klinikums und das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld unter einem Dach vereint sein werden. Drei gemeinnützige Vereine wollen das ehrgeizige Projekt umsetzen: Der Verein Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus, der Verein für krebskranke Kinder Kassel und der Verein freuNde – Freunde und Förderer der Neuropädiatrie am Klinikum Kassel. Die drei Vereine haben zu diesem Zweck die Elternhaus gGmbH gegründet, deren Ziel Erwerb und Betrieb eines Elternhauses ist.

„Der Bedarf für ein Elternhaus ist riesig groß“, weiß Peter Kodlin, Vorsitzender des Vereins für krebs-kranke Kinder. Es biete nicht nur Rückzugsmöglichkeit, sondern auch die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern in einer Zuhause-ähnlichen Atmosphäre. Geschwister des kranken Kindes könnten ebenfalls mal mitkommen.
Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender des Vereins Hilfe, weist auf einen weiteren Aspekt hin:  Wird ein Kind plötzlich ins Krankenhaus eingeliefert, beispielsweise nach einer Brandverletzung, werden die Eltern schlagartig aus dem Alltag gerissen, ohne Zeit für irgendwelche Vorbereitungen zu haben. Auch in solchen Situationen soll das Elternhaus eine Anlaufstelle sein.

Als erste Maßnahme hat die Elternhaus gGmbH die Doppelhaushälfte Mönchebergstraße 52 gekauft, direkt gegenüber dem Klinikum Kassel und der künftigen Kinder- und Frauenklinik gelegen. Zum Ge-bäude gehört ein 1250 m2  großes Grundstück mit viel Platz zum Toben für Geschwister.  Das Haus selbst hat eine Wohnfläche von rund 150 m2.  Die Lage ist nach den Worten von Dr. Rudolf Funke, Vorsitzender von freuNde, ideal, nun gehe es darum, das Haus entsprechend umzubauen.

Erste Umbaupläne und Kostenschätzungen gibt es, danach ist für die Generalüberholung des Gebäu-des aus dem Jahr 1920 mit rund 250.000 Euro zu rechnen. Einen Teil des Betrages können die Vereine noch selbst aufbringen, aber um den gesamten Umbau zu finanzieren, bitten sie um Spenden. Kleine und große Beträge sind gleichermaßen willkommen, jede Spende zählt. Auch ein Hauptsponsor wird noch gesucht.

Kontakt und Kontonummern, Stichwort „Elternhaus“:
Verein Hilfe für Kinder und Erwachsene im Krankenhaus e.V., 1. Vorsitzender Dr. Thomas Fischer, Tel. 0561/9285-0, E-Mail: t.fischer@park-schoenfeld.de
Konto-Nr. 2142128 bei der Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353.

Verein für krebskranke Kinder Kassel e.V., 1. Vorsitzender Peter Kodlin, Tel. 06695-686, E-Mail: info@krebskranke-kinder-kassel.de
Konto-Nr. 441007 bei der Raiffeisenbank Baunatal,  BLZ 52064156.

freuNde – Verein der Freunde und Förderer der Neuropädiatrie am Klinikum Kassel e.V.,
1. Vorsitzender Dr. Rudolf Funke, Tel. 05605/5204; E-Mail: freunde@klinikum-kassel.de
Spendenkonto: 1210007928 bei der Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353.

 
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