> Aktuelles > Presseinformationen > Archiv 2007 > Sechs hessische kommunale Großkrankenhäuser und zw[...]
Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz  |  A  A  A 
 

Sechs Krankenhäuser vernetzen sich

Offenbach/Kassel, 4. Oktober 2007. Sechs hessische kommunale Großkrankenhäuser und zwei Krankenhaus-Holdings haben zwecks engerer Zusammenarbeit am 2. Oktober 2007 den gemeinnützigen „Verein der kommunalen Großkrankenhäuser Hessen e.V.“ mit Sitz in Offenbach gegründet. Ziele dieser Kooperation sind der Erhalt und die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, insbesondere durch die Ausbildung und Einführung von Qualitätsstandards und Behandlungsleitlinien in kommunalen Großkrankenhäusern sowie die Verbesserung kommunaler Krankenhausstrukturen. 

Die kommunalen Großkrankenhäuser in Darmstadt,  Hanau, Kassel, Offenbach, Frankfurt Nordwest und Wiesbaden sowie die Gesundheit  Nordhessen Holding AG und die HSK Rhein Main GmbH erhoffen sich durch diesen Verbund nicht nur einen Wissens- und Erfahrungstransfer, sondern auch ökonomische Synergieeffekte. Zum Vorsitzenden des dreiköpfigen Vereinsvorstandes wurde Hans-Ulrich Schmidt, Geschäftsführer der Klinikum Offenbach GmbH, gewählt, dem zugleich auch die Geschäftsführung des Vereines obliegt.  Sein Stellvertreter ist Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer der Klinikum Kassel GmbH. Weiterhin gehört dem Vorstand Monika Thiex-Kreye, Geschäftsführerin der Klinikum Hanau GmbH, an.

Durch eine engere Vernetzung der kommunalen Großkrankenhäuser auf Landesebene können alle beteiligten Häuser von den Erfahrungen und Kenntnissen der anderen wechselseitig partizipieren und sich gleichzeitig auch wirtschaftlich stärken. 

„Mit diesem Schritt erweitert und verfestigt sich die bereits gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Krankenhäusern“, so Vorstandsvorsitzender Schmidt. Jedes Klinikum hat im Laufe der Jahre zur Sicherung seines unternehmerischen Erfolges und damit zur Erfüllung des medizinischen Versorgungsauftrages eigene individuelle Stärken und innovative Strategien entwickelt, Ressourcen und wirtschaftliche Synergieeffekte generiert.  „Nicht jeder von uns muss das Rad neu erfinden, vielmehr  können wir gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren“, so Schmidt weiter. Aber sowohl Kompetenz- und Wissenstransfer als auch wirtschaftliche Synergien in ökonomischen Belangen sollen zur Stabilisierung der einzelnen Häuser beitragen.

Die  acht Gründungsmitglieder verfügen insgesamt über rund 5.800 Planbetten, versorgen ca. 220.000 stationäre Patienten und beschäftigen mehr als 13.000 Mitarbeiter. Mit über 850 Ausbildungsplätzen pro Jahr  übernehmen sie darüber hinaus eine hohe Verantwortung für junge Menschen. Mit rund 720 Millionen Erlösen allein aus stationären Krankenhausleistungen stellen sie einen bedeutenden Faktor in der hessischen Krankenhauslandschaft dar.

Ziel ist es, strategische Partnerschaften zu sichern, sich gemeinsam als Großkrankenhäuser in kommunaler Trägerschaft am Markt zu behaupten und hieraus gegenseitig Vorteile zu erlangen. Zunächst ist der Aufbau einer Geschäftsstelle am Sitz des Vereins geplant, um professionelle Strukturen zu etablieren.

Doch neben diesen wirtschaftlich-ökonomischen Zwängen steht die optimale Krankenversorgung der anvertrauten Patienten im Vordergrund. Um die Behandlung von Patienten kontinuierlich zu verbessern, wird der Verein unter anderem die Einführung einheitlicher Qualitätsstandards und Behandlungsleitlinien für Diagnose und Therapie verschiedener Krankheiten fördern.


 

 
Leiterin Unternehmens­kommunikation
Ulrike Meyer auf der Heide
Telefon 0561 980-4804
Telefax 0561 980-6870
E-Mail
Pressesprecherin
Gisa Stämm
Telefon 0561 980-4807
Telefax 0561 980-6870
E-Mail
Pressereferent
Martin Schmidt
Telefon 0561 980-4898
Telefax 0561 980-6870
E-Mail