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Zweites Symposium zu Notfällen im Kindesalter
Extrem hohe Anforderungen an die Ersthelfer

Kassel, 17.04.2007. Notfälle mit Kindern stellen selbst für erfahrene Notärzte und Rettungsdienstpersonal oft eine große Herausforderung dar - sowohl in fachlicher als auch in emotionaler Hinsicht. Daher findet im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld zum zweiten Mal ein Symposium über Notfälle im Kindesalter statt. Die Zahl von rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland zeigt das große Interesse und den Bedarf an Fortbildungen auf diesem Gebiet.

Die häufigsten Todesursachen von Kindern und Jugendlichen sind die Folgen von Unfällen. Daran sterben jährlich mehr Kinder als an angeborenen Fehlbildungen, Infektionskrankheiten, Herzerkrankungen oder Krebserkrankungen zusammen.
Um so wichtiger ist eine zügige und effiziente Erstversorgung am Unfallort.
Doch nicht nur Unfälle fordern die Ersthelfer heraus. Hinzu kommen Notfälle beispielsweise durch Verbrühung/Verbrennung, Krampfanfälle, Austrocknung, Kindesmisshandlung sowie Atemstörungen durch Pseudo-Krupp oder Asthma.
Die Versorgung am Notfallort wird jedoch erschwert, wenn dort Unsicherheit besteht, wie den kleinen Patienten und Patientinnen am besten geholfen werden kann.
Denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen: Körper und Psyche sind ganz anders beschaffen, Funktionen wie Wärmeregulation, Atmung und Herz-Kreislaufsystem sind nicht mit Erwachsenen zu vergleichen.

Der Rettungsdienst der Feuerwehr Kassel, das Team des Rettungshubschraubers Christoph 7 und die Pflegekräfte und Ärzte der Kasseler Kinderkliniken arbeiten seit Jahren eng zusammen, um in derart außergewöhnlichen Situationen den kleinen Patienten und deren Eltern kompetent helfen zu können. Um den hohen Standard der Notfallversorgung für Kinder weiter zu gewährleisten, veranstaltet das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld gemeinsam mit Rettungsdienst und Luftrettung am Freitag und Samstag, 20. und 21. April, das zweite Symposium zu Notfällen im Kindesalter. Die Premiere im vorigen Jahr war mit 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf sehr großes Interesse gestoßen, so dass das Symposium inhaltlich noch erweitert wurde und jetzt beispielsweise auch die Notfallversorgung von Neugeborenen im Kreißsaal umfasst. Zusätzlich zu Notärzten und Rettungsdienstpersonal sind dieses Mal auch Kinderärzte und Neonatologen (Experten für Neugeborene) eingeladen. Der erste Teil des Symposiums umfasst Vorträge von Referenten aus Deutschland und den Niederlanden, der zweite Teil am Samstagnachmittag praktische Übungen, bei denen die Notfallversorgung simuliert wird.

 
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