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Kurzzeitpflege

Im Zusammenhang mit einem Kurzzeitpflegaufenthalt tauchen immer wieder Fragen zur Finanzierung auf.
Wir haben für Sie zu Ihrer Erleichterung die nachstehenden Informationen zusammengefasst.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Kurzzeitpflege.

Grundsätzlich gilt: Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden und reicht auch teilstationäre Pflege (Tages- oder Nachtpflege) nicht aus, besteht Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Einrichtung (§ 43 SGB XI)
Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf 4 Wochen / 28 Tage - pro laufendem Kalenderjahr beschränkt 

Beide Leistungen können für ein laufendes Kalenderjahr in Anspruch genommen werden.


Leistung der Pflegekassen

Die Pflegekasse übernimmt die pflegebedingten Aufwendungen, Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie Aufwendungen der medizinischen Behandlungs-Pflege bis zu einem Gesamtbetrag von 1510,00 € im Kalenderjahr.

Aufgrund des zum 01.01.2002 in Kraft getretenen Pflegeleistungsergänzungs-Gesetz wurden mit Wirkung vom 01.04.2002 die finanziellen Leistungen der Pflegekassen ausgeweitet:
Ab diesem Zeitpunkt ist es nach § 45 b Abs. 1 SGB XI möglich, dass Pflegebedürftigen, die die Voraussetzungen des § 45 a SGB XI erfüllen, neben den bisher gewährten Leistungen (z.B. für die Kurzzeitpflege) ein zusätzlicher Betreuungsbetrag von 100,00 € – 200,00 € monatlich gewährt werden kann.
Für die Finanzierung der Kurzzeitpflege können auch diese Mittel - wenn noch nicht anderweitig genutzt - verwendet werden, denn er dient u. a. für die Erstattung von Aufwendungen, die den Pflegebedürftigen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen der Kurzzeitpflege entstehen.
Diese zusätzlichen finanziellen Mittel sind bei der zuständigen Pflegekasse zu beantragen. Sollte dieser Betrag in einem Kalenderjahr nicht ausgeschöpft werden, kann der nicht verbrauchte Betrag in das Folgejahr übertragen werden.
Voraussetzung, um diese zusätzlichen finanziellen Leistungen zu erhalten, ist, dass der Pflegebedürftige der Pflegestufen I, II oder III mit dem demenzbedingten Funktionsstörungen, mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in seiner Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt ist.
Diese Einschränkung liegen immer dann vor, wenn der Gutachter des Medizinischen Dienstes wenigsten in zwei Bereichen, davon mindestens einmal aus einem der Bereiche 1-9 (siehe dazu §45 a Abs. 2 SGB XI), dauerhafte und regelmäßige Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen feststellt.

Hinweis : Voraussetzung ist eine vorherige Beantragung bei der Pflegekasse sowie der Abschluss eines Kurzzeitpflegevertrages mit unserem Haus.

Nach § 1 Abs. 4 Heimgesetz sind befristete stationäre Aufnahmen bis zu 3 Monaten auch als Kurzzeitpflege zu betrachten. Die Pflegekassen übernehmen die Leistungen der jeweiligen Pflegestufe.


Abrechnung

Für den vereinbarten Zeitraum des Kurzzeitpflegeaufenthaltes erhalten Sie von uns eine Rechnung über die entstandenen Kosten. Den Gesamtbetrag überweisen Sie bitte auf unser Konto. Die Rechnung reichen Sie bitte bei Ihrer Pflegekasse ein. Die Pflegekasse wird Ihnen die anteiligen Kosten erstatten.

Teilweise erreichen uns Kostenzusagen während oder schon vor Beginn des Aufenthaltes. In diesem Falle rechnen wir den Betrag der Pflegekasse mit der Pflegekasse direkt ab.
Sie bekommen dann eine Rechnung der Gesamtkosten, mit Hinweis auf Ihre anteiligen Kosten, diesen Restbetrag überweisen Sie an uns.