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Kreisklinik Helmarshausen

Rückenschule maßgeschneidert für Firmen

Helmarshausen, 07.12.2006. „Es hat Spaß gemacht, wir hatten sehr viel Freude und haben sehr viel gelacht“, berichtet Ulrike Steinheiser, Zweigstellen-Leiterin des ambulanten Pflegedienstes „Pflege, Hilfe und Betreuen“ von der gerade erlebten ersten Stunde Rückenschule mit Martin Vössing, Physiotherapeut und Rückenschullehrer von der Kreisklinik Helmarshausen. „Wir habe einen schwierigen Beruf, bei dem die Wirbelsäule stark belastet wird. Die Rückenschule machen wir, um Techniken kennen zu lernen, die man anwenden kann, um unsere Wirbelsäule zu schonen und Spätfolgen vorzubeugen“, sagt sie.

Auf die Tätigkeiten in Firmen maßgeschneidert bietet Vössing seit Anfang des Jahres in der Kreisklinik Helmarshausen eine Rückenschule an. In den acht Übungsstunden á 60 Minuten macht er die Teilnehmenden vertraut mit anatomischen Kenntnissen, rückengerechtem Sitzen, Stehen und Gehen sowie den alltäglichen Dingen im (Berufs-)Leben, wie zum Beispiel günstigem Heben und Tragen. Dazu gehört auch Patienten und Patientinnen im Bett zu waschen, zu drehen oder aus dem Bett heraus zu holen. Hierzu bietet der Rückenschullehrer praktische Lösungen an. „Basis für eine belastbare Wirbelsäule ist es, Rücken und Bauchmuskulatur zu kräftigen, sie zu dehnen und die kleinen Wirbelgelenke beweglicher zu machen“, erklärt der Physiotherapeut.

„Wir wollen das Bewusstsein fördern, richtig zu heben und zu tragen und die Rückenmuskulatur aufbauen. Durch diese Für- und Vorsorge wollen wir vermeiden, dass es in der Belegschaft, die zum Teil sehr schwer heben und tragen muss, zum Beispiel zu Bandscheibenvorfällen kommt“, erklärt Jost Riedel, Geschäftsführer der Schleifscheibenfabrik GmbH und Co KG in Bad Karlshafen, warum seine Firma das Personal von Vössing schulen lässt. Die Rückenschule kommt nach den Worten von Riedel bei den Teilnehmenden sehr an. Der Physiotherapeut habe die Kombination aus Theorie und Praxis sehr anschaulich gestaltet.

80 bis 85 Prozent der Kurskosten übernehmen die Krankenkassen. „Aufgrund mangelnder Bewegung und einseitiger Belastung hat laut Studien die Zahl von Rückenproblemen in den vergangenen 15 Jahren um 3000 Prozent zugenommen“, berichtet Martin Vössing. Dies verursache enorme Kosten für das Gesundheitssystem und Beschäftigte könnten zum Teil zumindest zeitweise nicht arbeiten. Da ein Teil der von Rückenschmerzen geplagten ambulanten Patientinnen und Patienten wenig Zeit zur Verfügung hat, kam Vössing auf die Idee, die Rückenschule direkt den Firmen anzubieten.

„Die Firmen finden es gut, dass wir die Rückenschule auf ihre Bedürfnisse zuschneiden. Sie sind so angetan davon, dass sie bislang den Eigenanteil der Teilnehmenden übernommen haben“, berichtet Vössing. Geschult wurden bisher neben der Belegschaft der Firma Krebs und Riedel das Personal der Kreisklinik Helmarshausen sowie neuerdings der ambulante Pflegedienst „Pflege, Hilfe und Betreuen“.

 
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