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Klinikum Kassel

Drei Professoren auf Bestenliste

Kassel, 23.11.2006. Drei Klinik-Direktoren des Klinikum Kassel gehören zur
GaM-Bestenliste der führenden Forscher der deutschsprachigen Medizin: Prof. Dr. Peter Albers (Urologie), Prof. Dr. Thomas Dimpfl (Gynäkologie und Geburtshilfe) und Prof. Dr. Michael Tryba (Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie).

Grundlage für die Aufnahme in die Bestenliste (www.die-besten-nennen.de) ist die Häufigkeit, mit der die jeweiligen Mediziner in internationalen Fachveröffentlichungen zitiert werden. Denn mit häufigen Zitationen tragen sie nachweislich zum wissenschaftlichen Geschehen bei. Als Maß dient die Zitationsrate SII (Science Impact Index), die mit der von Kollegen der gleichen Fachdisziplin verglichen wird. Nur wer so viele Zitationen auf sich vereint wie die führenden zehn Prozent der habilitierten deutschen Fachkollegen wird berücksichtigt.

Prof. Albers (43) hat Medizin und Philosophie in Aachen und Mainz studiert. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA war er an der Urologischen Universitätsklinik Bonn tätig, wo er 1996 zum Oberarzt berufen wurde. Der Habilitation, in der er sich mit der Vorhersage versteckter Metastasen bei Hodentumoren beschäftigt hat, folgte ein klinisch-wissenschaftlicher Aufenthalt in den USA (Memorial Sloan Kettering Cancer Center New York City und Philadelphia) in den Bereichen Kinderurologie und Urologische Onkologie. Ab 1998 war Prof. Albers als Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie in Bonn tätig, bevor er 2003 als Direktor der Klinik für Urologie ans Klinikum Kassel wechselte. Er ist zweifacher Preisträger des Maximilian-Nitze Preises der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Co-Editor des Fachjournals „European Urology“ und Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Deutsche Krebshilfe und mehrere internationale wissenschaftliche Vereinigungen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der urologischen Onkologie insbesondere beim Prostatakarzinom, Blasenkarzinom, dem Hodentumor und den Nierenzellkarzinomen. sowie in der Durchführung entsprechender Grundlagenprojekte und klinischer Studien. Prof. Albers ist als Sprecher des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft bundesweiter Ansprechpartner für klinische Studien in der Uroonkologie.

Prof. Dimpfl (45) hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert und dort an der I. Frauenklinik seine Facharztausbildung absolviert. Ab 1994 war er dort Oberarzt und Leiter der Urogynäkologie, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von Inkontinenz und Senkungen des weiblichen Genitals beschäftigt. 1999 habilitierte er sich mit einem onkologisch-urogynäkologischen Thema. Spezielle Kenntnisse in der Urogynäkologie erwarb er sich unter anderem bei mehrmonatigen Studienaufenthalten in London und Boston. Zu seinen wissenschaftlichen Schwerpunkte zählen die Behandlung von Brusterkrankungen und Unterleibskrebs. Sein Wissen ist als Fachzertifizierer der Deutschen Krebsgesellschaft für Brustzentren gefragt. Prof. Dimpfl ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, außerdem gehört er dem Vorstand der Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe an. Er erhielt mehrere wissenschaftliche Auszeichnungen unter anderem den Förderpreis der Bayerischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Frauenheilkunde und den Dantec Award der International Continence Society.

Prof. Tryba (56) hat Studium und Ausbildung an der Medizinischen Hochschule Hannover absolviert, wo er ab 1985 Oberarzt am Zentrum für Anästhesie war. In seiner Habilitation hat er sich mit der Prophylaxe von allergischen Reaktionen und Aspirationen in der Notfallmedizin beschäftigt. 1987 wechselte er als stellvertretender Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie an das Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. 1997 kam er als Klinikdirektor ans Klinikum Kassel. Seine Forschungen betreffen unter anderem Intensivpatienten mit gastrointestinalen Problemen (Stressblutungen) und Lungenentzündungen. Weitere Schwerpunkte sind die postoperative und chronische Schmerztherapie und in der Notfallmedizin die Prophylaxe und Therapie von allergischen Reaktionen. Für seine Arbeiten zur Untersuchung über Intoxikationen von Lokalanästhetika erhielt er den Hans-Kilian-Preis. Prof. Tryba war etliche Jahre Vorstandsmitglied der Europäischen Anästhesiegesellschaft und der Europäischen Gesellschaft für Regionalanästhesie. Er hat Funktionen in der Sertürner-Gesellschaft, die sich mit Fragen der Schmerztherapie und Anästhesiologie beschäftigt, sowie in der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes inne.

 
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