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Bild: Eine Hebamme mit einem Baby im Arm.

Gynäkologie | Geburtshilfe

In der Frauenheilkunde werden jährlich über 600 Patientinnen stationär betreut.
Es werden alle üblichen Operationsverfahren angeboten.
Dazu gehört auch die operative Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren.
In Zusammenarbeit mit der Röntgenabteilung werden sämtliche diagnostischen Verfahren, wie beispielsweise die Mammographie, angeboten.

Folgende Scherpunkte werden in der Gynäkologieschen und geburtshilflichen Abteilung der Kreisklinik Hofgeismar durchgeführt:

Die Pränataldiagnostik (vorgeburtliche Diagnostik) ist darauf spezialisiert, bereits während der Schwangerschaft Kenntnisse über die Gesundheit und den Entwicklungsstand des ungeborenen Kindes zu erhalten. Dafür stehen hochmoderne Ultraschalluntersuchungen sowie invasive Diagnoseverfahren zur Verfügung.

Die Urogynäkologie behandelt Inkontinenz und Senkungszustände.
Zur Verfügung stehen alle Möglichkeiten der nicht operativen Therapie sowie der medikamentösen Behandlung. Bei Operationen kommen Standardverfahren sowie das gesamte Spektrum der neuen Operationstechniken zum Einsatz.

Die operative Gynäkologie und gynäkologische Onkologie bietet das gesamte Spektrum etablierter gynäkologischer Eingriffe bei gut- und bösartigen Erkrankungen an, darunter zahlreiche minimal-invasive Verfahren (MIC, mikroinvasive Chirurgie).

Die gynäkologische Onkologie beschäftigt sich mit Prävention, Früherkennung, Diagnostik sowie der operativen und medikamentösen Therapie von bösartigen Erkrankungen an den Genitalorganen der Frau.

Die Klinik beteiligt sich sowohl in der Geburtshilfe als auch in der operativen Gynäkologie an Qualitätssicherungsprogrammen.

Die operative Gnynäkologie beschäftigt sich mit den gutartigen Erkrankungen der Frau wie z.B. Myome, Eierstockszysten, Endometriose, Verwachsungen, Eileiterschwangerschaft oder unklare Unterbauchsehmerzen.

Gutartige Erkrankungen der Frau
z.B. Myome, Eierstockszysten, Endometriose, Verwachsungen, Eileiterschwangerschaft, unklare Unterbauchsehmerzen

Diagnose
Hierfür ist eine sorgfältige gynäkologische Untersuchung notwendig, die durch Ultraschalldiagnostik ergänzt wird.
Wann immer möglich, setzen wir minimalinvasive Operationsverfahren zur Behandlung von Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und der Eileiter ein. Wir bieten unseren Patientinnen die neue schonende operative laparoskopische Gebärmutterentfernung an. Desweiteren können wir aus der Urogynäkologie die Behandlung von Stressinkontinenz mit spannungsfreiem Band anbieten.
Die gebräuchlichste Operation zur Behandlung bei Gebärmuttersenkung (des Deszensus) erfolgt typischerweise durch die Scheide. Sie wird als vaginale Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) mit vorderer und hinterer Kolporrhaphie (bzw. „Plastik“) bezeichnet. Ziel ist die Rekonstruktion des Beckenbodens.

Therapie
Gutartige Krankheitsbilder können sich entweder allein oder im Zuge einer Behandlung mit Medikamenten zurückbilden. Befunde, die bei einer Ultraschall-Untersuchung verdächtig erscheinen, sowie solche, die besonders schnell wachsen oder stärkere Beschwerden bereiten und auf Medikamente nicht ansprechen, müssen operiert werden. Hysteroskopie (Spiegelung der Gebärmutterhöhle) und Abrasio (Ausschabung) werden zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken durchgeführt.

Diese einfachen und ambulant durchführbaren Methoden gehören zum Standard der Gynäkologie. Veränderungen in der Gebärmutterhöhle oder im Gebärmutterhals können exakt lokalisiert und einer Probeentnahme zugeführt werden. Neben hysteroskopischen Eingriffen werden zunehmend operative Ijysteroskopien zur Endometriumablation (Abtragung der Gebärmutterschleimhaut) und Polyp- bzw. Myomabtragungen durchgeführt.

Neue Methoden der minimal-invasiven Chirurgie oder „Schlüssellochchirurgie“ haben sich in den letzten Jahren in der operativen Tätigkeit durchgesetzt. Mit kleinen Instrumenten, die über Einstichstellen in den Bauchraum gelangen, können operative Eingriffe an den inneren Genitalorganen durchgeführt werden, z.B. Sterilisationen, Lösen von Verwachsungen, Koagulation von Endometriuminseln und Entfernung von krankhaften Veränderungen der Ovarien bis zur kompletten Entfernung der Gebärmutter (laparoskopische suprazervikale oder totale Hysterektomie). Vorteile dieser Technik liegen in der Vermeidung eines Bauchschnitts und dem verminderten Auftreten von Verwachsungen, einem minimierten Blutverlust und der schnelleren Mobilisation der betroffenen Frauen. Die Heilung und Genesung wird durch die Anwendung der minimal-invasiven Verfahren beschleunigt.

Geburtshilfe - geborgen natürlich sicher
Die Geburtshilfe bietet eine umfassende Betreuung in der Zeit vor, während und nach der Geburt an, einschließlich eines umfangreichen Beratungs- und Kursangebotes. Im Vordergrund steht eine sehr individuelle persönliche und freundliche Betreuung unter der Geburt, wie sie sonst in der Hausgeburtshilfe zu finden ist, jedoch verbunden mit der Sicherheit der klinischen Geburtshilfe.
Die Frauenklinik bildet außerdem gemeinsam mit der Kinderklinik des Klinikums das einzige Perinatalzentrum Nordhessen und ist somit auf Risikoschwangerschaften und -geburten spezialisiert.

Jedes neue Menschenkind ist ein Wunder des Lebens. Es beginnt mit der Schwangerschaft, der Zeit des Wachsens und Vorbereitens. Das Wunder hat seine Sternstunde in der Geburt. Es schenkt uns eine neue Welt, wenn Kind und Eltern ihren Weg gemeinsam gehen.

Für Sie und Ihr Baby
Wir tun alles dafür, dass Sie und Ihr Kind sich bei uns geborgen fühlen. Schwangerschaft und Geburt sind etwas vollkommen Natürliches; mit diesem Selbstverständnis kümmern wir uns um Sie. Ihr Kind und Sie sind bei uns in sicheren Händen.

Liebe werdende Mutter, lieber werdender Vater,
ein vertrauensvoller Umgang miteinander, aufmerksame Zuwendung und höchster Sachverstand ermöglichen Ihrem Kind in der Geburtshilfe der Frauenklinik einen guten Weg, „auf die Welt zu kommen“. Wir freuen uns darauf, Sie auf diesem wunderbaren Weg begleiten zu dürfen.

Die Beleghebammen der Kreisklinik in Hofgeismar bieten eine familienorientierte Geburtshilfe an. Dazu gehören folgende Angebote:

Immer mehr Frauen entscheiden sich heute für ambulante Geburten, bei denen Mutter und Kind in der Regel bereits wenige Stunden nach der Geburt die Klinik verlassen können. Die Kreisklinik in Hofgeismar ermöglicht dieses Angebot, da die Beleghebammen des Hauses Mutter und Kind auch außerhalb des stationären Rahmen im Wochenbett betreuen.

Zu den Geburtsvorbereitungskursen und der Rückbildungsgymnastik können Sie sich bei den Hebammen telefonisch anmelden.

Notfall
 
Leitung Frauenheilkunde
* Babygalerie *
Bild: Babygalerie
Geburtshilfe-Team

Hebammen der Kreisklinik Wolfhagen

Hebammen
Veranstaltungen 2016

Das Hebammenteam der Kreisklinik Hofgeismar bietet Kreißsaalführungen, Fachvorträge und ein Stillcafé. Unsere Termine im Überblick finden Sie im pdf unseres Flyers.