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Helmarshausen

Chirurg und TCM-Arzt Dr. Dietrich Wilke: „Traditionelle  Chinesische Medizin ist besser, als Stiftung Warentest meint.“

Helmarshausen, 30.09.05. „Die Traditionelle Chinesische Medizin, zu der auch die Akupunktur gehört, ist viel wirksamer, als die Stiftung Warentest jetzt behauptet“, stellt Dr. Dietrich Wilke fest. Wilke, Chirurg und TCM-Arzt an der Kreisklinik Helmarshausen, spricht aus langjähriger Erfahrung: In der Chirurgischen Abteilung der Kreisklinik Helmarshausen hat der heute 61-jährige in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Patienten mit zum Teil schweren Erkrankungen erfolgreich auch mit der traditionellen chinesischen Heilkunst behandelt, wissenschaftlich begleitet durch das International College of Chinese Medicine in Basel. An dieser ersten europäischen Hochschule für chinesische Medizin hatte Dr. Dietrich Wilke auch seine mehrjährige Ausbildung als TCM-Arzt absolviert.

Anders als von den Warentestern publiziert, wirkten TCM und Akupunktur auch bei Asthma, bei rheumatischen Gelenkerkrankungen und Depressionen lindernd, sagt Wilke. Das gleiche gelte für alle anderen chronischen Erkrankungen, zumal diese Heilkunst weitgehend nebenwirkungsfrei sei. „Allerdings stellt sich bei TCM der Erfolg nicht schnell ein. Diese Behandlungsmethoden verlangen von Patient und Arzt Geduld.“

Auch von der westlichen Schulmedizin werde TCM zunehmend anerkannt, sagt Wilke. Hierzulande praktizieren bereits rund 40.000 Ärzte die Akupunktur, mit steigender Tendenz. Zudem habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Akupunktur neben der Schulmedizin als gleichberechtigte Behandlungsmethode eingestuft und in Deutschland bezahlten einige Krankenkassen ihren Versicherten die Behandlung mit Akupunktur bei Migräne, Wirbelsäulenerkrankungen – vor allem der Lendenwirbelsäule -, und bei Kniearthrose.

Erste Ergebnisse der von den deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen initiierten und finanzierten GERAC-Akupunktur-Studien, die im Oktober 2004 veröffentlicht wurden, belegten ebenfalls die Wirksamkeit der Nadeln gegen Kreuz- und Knieschmerzen. Bei den klinischen und randomisierten GERAC-Studien, die Anfang 2002 begannen, handelt es sich um die weltweit umfangreichsten Akupunktur-Studien, einbezogen wurden 300.000 Versicherte von Krankenkassen. Die Kreisklinik Helmarshausen mit Dr. Dietrich Wilke war eines der Zentren für die GERAC-Studien.

„Der Erfolg der chinesischen Heilkunst spricht sich herum, die Patienten stimmen sozusagen mit den Füßen ab“, stellt Wilke fest. Nach einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach vertrauen nur 18 Prozent der Deutschen allein der Schulmedizin. 61 Prozent wünschen sich zusätzlich eine Behandlung mit TCM. Die Zustimmung für dieses Medizin liegt bei TCM-erfahrenen Patienten mit 89 Prozent sogar noch deutlich höher.

Gerade weil Akupunktur am meisten nachgefragt wird, werde mit der heilenden Kraft der Nadeln allerdings „am meisten Scharlatanerie betrieben“, kritisiert Chirurg und TCM-Arzt Dr. Wilke. Diese Technik verlange vom Anwender intensive anatomische und neurophysiologische Kenntnisse und damit ein westliches Medizinstudium, ergänzt mit einem mehrjährigen Studium der TCM: „Das Besuchen einiger Kurse reicht nicht“, fasst der Arzt zusammen. „Als seriöser Behandler würde ich mich niemals nur auf die Diagnostik nach chinesischer Art verlassen.“ Zu einem qualifizierten Befund und zur Therapie gehöre vielmehr immer die wissenschaftliche Absicherung durch die moderne Medizin, „und so wird TCM in China auch selbstverständlich praktiziert“.


 
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