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Erste Patientin wird nach neuem integriertem Vertrag behandelt

Medizinische Premiere für die Kreiskliniken Kassel GmbH:
Kassel, 25.08.05. Zum ersten Mal wird eine Patientin nach dem Prinzip der Integrierten Versorgung behandelt. Bei der 75 Jahre alten Frau aus Immenhausen wurde der Verschleiß eines Hüftgelenks diagnostiziert. Ihre Operation, der Einsatz eines neuen Hüftgelenks, in der Kreisklinik Hofgeismar verlief nach Angaben ihres behandelnden Arztes, Dr. Thomas Sürig, erfolgreich, die Patientin befinde sich rasch auf dem Weg der Besserung.

Der chirurgische Eingriff bildet sozusagen das Herzstück der Integrierten Versorgung. Den Vertrag hatte die AOK Hessen gemeinsam mit der Kreiskliniken Kassel GmbH und dem Klinikum Kassel im März dieses Jahres vereinbart.

Bei diesem für Nordhessen einmaligen und zukunftsweisenden Vertrag handelt es sich um ein Modell, das die Versorgung bei künstlichen Knie- und Hüftgelenken in einer geschlossenen Behandlungskette vorsieht. Diese beginnt mit der vorbereitenden ambulanten Physiotherapie, welcher die Operation mit stationärem Krankenhausaufenthalt folgt. Der Kreis der Integrierten Versorgung schließt sich mit dem reibungslosen Übergang in die ambulante Rehabilitation: Diagnostik und Therapie, ambulante und stationäre Behandlung gehen auf diese Weise Hand in Hand.

Für die Patienten bedeutet die Integrierte Versorgung durch eine besser aufeinander abgestimmte Ablaufplanung weniger belastende Mehrfachuntersuchungen und somit auch kürzere Wartezeiten. Der Krankenhausaufenthalt reduziert sich um mehrere Tage, „und ein weiterer wichtiger Unterschied ist“, erklärt Dr. Sürig, „dass die Patienten während der vorherigen ambulanten Physiotherapie zum Beispiel erfahren, wie sie ihre Gehstützen einsetzen können und auch schon bestimmte Muskelgruppen gezielt trainieren, sodass die Mobilisation sehr viel rascher erfolgt.“ Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass die Patienten, ohne auf die Genehmigung ihrer Krankenversicherung zu warten, zügiger mit der Reha-Maßnahme beginnen können.

Die erste Patientin der Kreiskliniken Kassel GmbH, die jetzt nach dem neuen Vertrag zur Integrierten Versorgung in der Kreisklinik Hofgeismar behandelt wird, wird voraussichtlich bereits nach elftägigem Aufenthalt am kommenden Donnerstag die Klinik wieder verlassen und anschließend sofort mit der Rehabilitation in der Fachklinik für Rehabilitation „Carolinum“ in Bad Karlshafen, dem stationären Kooperationspartner der Kreiskliniken Kassel GmbH, beginnen.



 
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