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Qualität im Brustzentrum bestätigt

Kassel, 26.08.05. Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Mehr als 50.000 Patientinnen erkranken jährlich. Noch mehr als bei jeder anderen Krankheit kommt es hier auf die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachgebieten der Medizin an. Als erstes Krankenhaus in Nordhessen hatte das Interdisziplinäre Brustzentrum - IBZ- am Klinikum Kassel im letzten Jahr die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brustheilkunde) erhalten. Die besondere Leistung lag darin, erstmals 12 Disziplinen des Klinikum Kassel sowie ein externes, das Rot-Kreuz-Krankenhaus Kassel, zu einer dauerhaften Kooperation zusammen zu führen, die alle fachlich bei der Diagnostik und Behandlung von Frauen mit Brustkrebs zusammenarbeiten. Heute, ein Jahr später, kamen die Visitoren erneut, um zu prüfen, ob die Behandlungsqualität unverändert hoch ist bzw. inwieweit Optimierungsvorschläge umgesetzt wurden.

Die Prüfer zeigten sich äußerst zufrieden: die Zusammenarbeit und die Abläufe sind in allen Punkten mit sehr gut bewertet worden. Auch eine Patientinnen-Befragung ergab hohe Zufriedenheit insbesondere mit der ärztlichen Kompetenz und der pflegerischen Versorgung. Als vorbildlich wurde die regelmäßige und hoch qualifizierte Abstimmung zwischen den verschiedenen Abteilungen hervorgehoben.

Auch die einweisenden Ärzte wurden nach ihren Erfahrungen mit dem Brustzentrum befragt und erklärten überwiegend, dass es ihnen eine große Unterstützung in der täglichen Arbeit sei, im Brustzentrum des Klinikum in einem Zweifelsfall eine Zweitmeinung von versierten KollegInnen einzuholen. Zudem stünde ihnen der Zugang zu dem Tumormanual als Richtschnur für die Therapie zur Verfügung. Damit habe sich die Zusammenarbeit bei Befunden und der Informationsaustausch deutlich verbessert und Ansprechpartner seien klar definiert.

Neben Gynäkologen arbeiten hier Radiologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner mit den modernsten Methoden der Strahlentechnologie, der Pathologe untersucht die verdächtigen Gewebeproben in enger Zusammenarbeit mit dem hochspezialisierten Zentrallabor für alle Blutuntersuchungen, drei chirurgische Fachgebiete sind durch die Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, die Bauch- und Thorax- sowie die Plastische Chirurgie vertreten. Nicht zuletzt runden die Anästhesisten in der Schmerztherapie, das Reha Zentrum und die psychosoziale Begleitung in der schwierigen Phase der seelischen Verarbeitung dieser lebensbedrohenden Erkrankung dieses umfassende Angebot ab. Es gewährleistet eine maßgeschneiderte und größtmöglich individuelle Behandlung von Frauen mit Brusterkrankungen.



 
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