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Wolfhagen

 

Digitale Patientenakte in Kreiskliniken Wolfhagen und 
Helmarshausen Alle Informationen auf einen Blick

Wolfhagen/Helmarshausen. „Die digitale Patientenakte haben wir in den Kreiskliniken Wolfhagen und Helmarshausen mit Erfolg eingeführt, sagt der Geschäftsführer der Kreiskliniken Kassel GmbH, Klaus Herrmann. Anfangs habe man bei der Belegschaft viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, aber „viele wollen diese neue Form der Verwaltung von Patientendaten heute gar nicht mehr missen“, so der Geschäftsführer. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Umstellung gut gemeistert.“

Die 2002 in der Kreisklinik Wolfhagen und 2004 in der Kreisklinik Helmarshausen eingeführten digitalen Patientenakten ersparen nach Herrmann den Bediensteten Arbeit und ermöglichen ihnen so, sich intensiver um die Patientinnen und Patienten zu kümmern.

In den etwa zehn mal 15 Zentimeter großen und flachen „Akten“ werden zum Beispiel Diagnosen, Anordnungen von Ärztinnen und Ärzten wie Laboruntersuchungen und Röntgen gespeichert sowie Pflegediensttätigkeiten und verordnete Medikamente. Die Daten erscheinen hinterher in der sogenannten Kurve. Die wiederum gibt Blutdruck, Puls, Anordnungen, Medikamente und weitere Informationen über einen Patienten oder eine Patientin wieder. Dadurch wird das Schreiben der Kurve per Hand überflüssig. Somit sind die Eintragungen immer lesbar, weil nicht mehr handschriftlich.

Die Daten werden außerdem auf einen Computer überspielt und von dort in die übrigen PDAs (Personal Digital Assistant, also persönlicher digitaler Assistent), das heißt weitere „Akten“ weitergeleitet. Dadurch können mehrere Personen auf verschiedenen PDAs gleichzeitig die Daten eines Patienten oder einer Patientin einsehen. So sind zum Beispiel auf der Chirurgischen Abteilung acht dieser Digitalen Akten im Einsatz. Pro PDA hat die Kreiskliniken Kassel GmbH rund 200 € ausgegeben. Herkömmliche Patientenakten sind lediglich noch auf den Intensivstationen in Wolfhagen und Helmarshausen im Einsatz.

 
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