> Aktuelles > Presseinformationen > Archiv 2006 > Kassel. Der Aufsichtsrat der Gesundheit Nordhessen[...]
Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz  |  A  A  A 
 

Zielplanung Klinikum Kassel

Aufsichtsrat stellt Weichen für „große Lösung“

Kassel. Der Aufsichtsrat der Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) hat sich am Mittwoch mit sehr großer Mehrheit für die Zielplanung für das Klinikum Kassel mit einer integrierten Kinder- und Frauenklinik ausgesprochen. Damit gab er grünes Licht für die weitere Erarbeitung der so genannten Haushaltsunterlage Bau bis zum 30. September, die die Voraussetzung für die Förderung des Vorhabens durch das Land darstellt. Dies teilten der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft, Oberbürgermeister Bertram Hilgen, und der Vorstandsvorsitzende, Dr. Gerhard M. Sontheimer, heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit.

Hilgen wies darauf hin, dass zur Finanzierung des Konzeptes in den kommenden Monaten noch drei Fragen zu klären seien. Dies betreffe zum einen die Beteiligung der Beschäftigten des Klinikums an der Finanzierung durch einen so genannten Zukunftssicherungstarifvertrag. Darüber hinaus werde man mit dem Land über eine deutliche Erhöhung der bisher zugesagten Fördermittel verhandeln. Und schließlich müsse die Finanzierung durch die Banken verbindlich sichergestellt sein.

Der Aufsichtsrat werde sich in einer weiteren Sitzung am 28. Juli über die bis dahin erreichten Ergebnisse berichten lassen und auf dieser Grundlage entscheiden, wie das Projekt fortgeführt werde. Ein endgültiger Beschluss über die Umsetzung der Baumaßnahme erfolge im letzten Quartal dieses Jahres, kündigte Oberbürgermeister Hilgen an.

Nach Ansicht des GNH-Vorstandsvorsitzenden Dr. Sontheimer werden mit der Umsetzung der Zielplanung die Voraussetzungen geschaffen, um auch im schärfer werdenden Wettbewerb innerhalb des Gesundheitswesens das größte kommunale Krankenhaus in Hessen für die Zukunft neu aufzustellen und den Vorsprung des Klinikum Kassel zu sichern. Die Zielplanung sieht unter anderem den Neubau eines Zentralgebäudes im Bereich des heutigen Hubschrauberlandeplatzes vor, in dem künftig Aufnahme und Diagnostik für alle Kliniken gebündelt werden. Durch die bauliche Zentralisierung werden effizientere Arbeitsabläufe sowie die Umsetzung neuer medizinischer Konzepte ermöglicht.

Entgegen der ursprünglichen Planung sollen die Logistikbereiche (Küche, Apotheke, Zentrallager) nicht ins zweite und dritte Untergeschoss einziehen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt ein separates Gebäude erhalten. Dadurch können Kosten und Unsicherheiten während der Bauphase reduziert werden. In der integrierten Kinder- und Frauenklinik, die am Standort der heutigen Kinderklinik des Klinikums entstehen wird, sind nun außerdem sechs multidisziplinär nutzbare Operationssäle vorgesehen.

Hilgen und Dr. Sontheimer zeigten sich zufrieden mit der deutlichen Mehrheit im Aufsichtsrat und werden in den nächsten Wochen intensiv daran arbeiten, dass die noch offenen Fragen positiv beantwortet werden.

 
Leiterin Unternehmens­kommunikation
Ulrike Meyer auf der Heide
Telefon 0561 980-4804
Telefax 0561 980-6870
E-Mail
Pressesprecherin
Gisa Stämm
Telefon 0561 980-4807
Telefax 0561 980-6870
E-Mail
Pressesprecherin
Inga Eisel
Telefon 0561 980-4898
Telefax 0561 980-6870
E-Mail