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Darmzentrum am Klinikum Kassel

Patientenbuch und Tumordatenbank entwickelt

Kassel, 19.09.2006. Fast genau ein Jahr nach seiner Gründungsveranstaltung lädt das erste Darmzentrum Hessens am Klinikum Kassel zum 2. Symposium ein, das am Mittwoch, 20. September, um 17 Uhr im Haus der Kirche in der Wilhelmshöher Allee 330 stattfindet. Themen sind neue Entwicklungen in der Diagnose und Therapie von Dickdarmkrebs. Hierzu werden mehrere international bekannte Fachreferenten erwartet. Ein wichtiges Thema wird die Erkennung und Behandlung der vererblichen Darmtumore sein.

Im Darmzentrum haben sich alle bei der Diagnose und Behandlung des Dick- und Enddarmkrebses beteiligten Kliniken und Einrichtungen des Klinikums Kassel zusammengeschlossen, um die Behandlung dieser Tumoren sowie ihrer Risikoerkrankungen nach den neuesten Erkenntnissen qualitätsgesichert zu organisieren und die Kooperation mit allen anderen Therapeuten zu verbessern.

Damit sich alle Fachleute, die an der Behandlung beteiligt sind, schnell und lückenlos über die bisherige Therapie und den Krankheitsverlauf informieren können, hat das Team des Darmzentrums ein Patientenbuch entwickelt, das pünktlich zum einjährigen Bestehen fertig geworden ist und nun jedem Patienten ausgehändigt wird. In ihm werden alle wichtigen Befunde und Berichte zur individuellen Erkrankung des Patienten archiviert. Außerdem ist ein detaillierter, nach den offiziellen Behandlungsrichtlinien der medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften ausgearbeiteter Nachsorgeplan in doppelter Ausfertigung enthalten. So können Hausarzt und Darmzentrum gemeinsam den weiteren Heilungserfolg des Patienten mitverfolgen und lückenlos dokumentieren. Darüber hinaus werden unnötige und teure Doppeluntersuchungen vermieden.

Als wesentliche Voraussetzung für eine lückenlose Dokumentation hat das Darmzentrum in Zusammenarbeit mit einer Softwarefirma aus Kiel mittlerweile eine Tumordatenbank etabliert, die sich an klinischen Krebs- und onkologischen Nachsorgeregistern orientiert, wie sie in anderen großen Tumorzentren Verwendung finden. Hier werden alle Diagnose- und Behandlungsdaten erfasst, so dass eine nahtlose onkologische Dokumentation gewährleistet ist, auf die auch die niedergelassenen behandelnden Ärzte zurückgreifen können. Dies gibt die Möglichkeit, die Behandlungsergebnisse auch langfristig zu überprüfen und, wie heute schon von vielen Gesundheitsexperten im Hinblick auf eine Qualitätskontrolle der Leistungserbringer gefordert, mit anderen Institutionen zu vergleichen.

Weitere Details können nun auch in dem neuen Internet-Auftritt des Darmzentrums unter www.darmzentrum-kassel.de nachgelesen werden.

In Deutschland sterben jährlich rund 30.000 Menschen an Dick- und Mastdarmkrebs (kolorektales Karzinom). Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Todesursache bei den Krebserkrankungen, betrachtet man Männer und Frauen gemeinsam. Frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen bei Darmkrebs jedoch vergleichsweise gut. Neue Entwicklungen in der Chirurgie, der Chemotherapie und der Bestrahlungstechnik haben die Behandlungsmöglichkeiten deutlich verbessert. Voraussetzung ist eine moderne Therapie in einem Zentrum, in dem verschiedene medizinische Fachgebiete ohne Informationsverlust verzahnt sind.

Das Darmzentrum Kassel war vor einem Jahr als erstes in Hessen gegründet worden, mittlerweile gibt es weitere in Fulda, Frankfurt und Mittelhessen.

Information:

Darmzentrum am Klinikum Kassel,
Mönchebergstraße 41-43,
34125 Kassel,
Tel.: 0561/980-5152, 
Mail: info@darmzentrum-kassel.de
www.darmzentrum-kassel.de;


 
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